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Universität Flensburg: MODUL1 öffnet die Tür

08.05.2008 - (idw) Universität Flensburg

In der Roten Straße 17 wird am Donnerstag, 8. Mai, um 19 Uhr das MODUL1 eröffnet. Arbeiten von Studierenden aus drei Seminaren die einen neuen Blick auf die Flensburger Innenstadt werfen sind ab Freitag, 9. Mai, bis Freitag, 30. Mai, zu sehen. "Flensburg kartieren - Studentisches Leben in Flensburg" lautet der Titel der ersten Ausstellung; die ausgestellten Karten, Fotografien und Objekte sind in zwei Kunstseminaren und einem Geografieseminar mit dem Ziel entstanden, studentisches Leben in Flensburg sichtbar zu machen. Geöffnet ist das MODUL1 dienstags, donnerstags und freitags von 12-14 und 16-18 Uhr, am Samstag von 11-13 Uhr. Der Eintritt ist frei. Geleitet wird das MODUL1 vom Kunstinstitut der Universität Flensburg in Kooperation mit dem Institut für Geografie sowie der Medieninformatik der Fachhochschule. Der kleine, frisch renovierte Raum gegenüber der Weinhandlung Braasch soll für verschiedene Aktivitäten der Flensburger Hochschulen wie Ausstellungen, Seminare und Vorträge genutzt werden. Thomas Liebelt stellt der Universität die Räumlichkeiten zur Verfügung und erhofft sich einen weiteren künstlerisch-gestalterischen Schwerpunkt in der Roten Straße. Die Idee zum MODUL1 geht auf einen Kontakt zwischen ihm und dem Leiter des Kunstinstituts, Professor Dr. Manfred Blohm zurück. Das MODUL1 verfolgt vor allem das Ziel, die an den Flensburger Hochschulen entstehenden Arbeiten für das Flensburger Publikum auch in der Innenstadt sichtbar zu machen.

Die Studierenden im Kunstseminar von Dr. Christine Heil haben ausgehend von ganz unterschiedlichen Fragestellungen neue Blickweisen und befremdliche Perspektiven entwickelt. Ihre Kartierungen erforschen und zeigen studentische Wege, die innerhalb von drei Tagen zurückgelegt werden, vom Profil von studentischen Ausgeh-Lokalen bis zu den Vorurteilen gegenüber Studenten. Für einen gestalteten Spaziergang kann während der Öffnungszeiten vom MODUL1 gegen ein Pfand eine Hörführung entliehen werden, die Kommunikationswege von Studierenden hörbar macht. Das Kunstseminar von Dr. Sara Burkhardt kooperiert dieses Semester mit Studierenden der Universität Giessen. Zu Anfang der Kooperation schickten sich die Studierenden Fotos der schönsten und hässlichsten Orte ihrer jeweiligen Städte. Die Flensburger Genuss- und Un-Orte sind im MODUL1 zu sehen.

Die Geografiestudierenden von Prof. Dr. Holger Jahnke beschäftigen sich mit "Kognitiven Karten", also den Formen, in denen sich die räumliche Wirklichkeit in unseren Köpfen abbildet. Die Studierenden versuchen, im Rahmen eines Seminars zur "Universitätsstadt Flensburg" herauszufinden, welche räumlichen Vorstellungen die Bewohner Flensburgs vom studentischen Leben in ihrer Stadt haben. Gleichzeitig soll eine Wandkarte entstehen, welche die Orte des studentischen Lebens sichtbar macht. Alle Besucherinnen und Besucher sind aufgefordert selbst tätig zu werden und an der visuellen Datenerhebung mitzuwirken.

Weitere Ausstellungen werden im MODUL1 ab Anfang Juni folgen. Dr. Sara Burkhardt vom Kunstinstitut wird das nächste konkrete Projekt im MODUL1 umsetzen: zur Weißen Nacht der Kultur am 28. Juni wird sie im Sommersemester mit ihren Studierenden zum Thema "Weiß" arbeiten, um künstlerische Projekte vorzubereiten.

Kontakt: Dr. Sara Burkhardt (burkhardt@uni-flensburg.de)

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