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Preisgericht kürt Siegerentwürfe für Chemie-Neubau

09.05.2008 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Erste Präsentation am 13. Mai 2008 - Ausstellung ab 19. Mai 2008 Die Planungen für den Neubau der Chemie der Justus-Liebig-Universität Gießen nehmen Gestalt an: In einem vom Land Hessen ausgelobten städtebaulichen Realisierungswettbewerb sind in den vergangenen Monaten insgesamt 27 Architekten-Entwürfe zur Realisierung eines Institutsgebäudes der Chemie mit rund 13.000 Quadratmetern Nutzfläche eingereicht worden. Als Preisgeld wurden insgesamt 210.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das aus Fach- und Sachpreisrichtern bestehende Preisgericht wird am Montag, 12. Mai 2008, und Dienstag, 13. Mai 2008, an der Universität tagen und insgesamt fünf Preisträger auswählen.

Die Medien sind herzlich zur Verkündung der Siegerentwürfe am Dienstag, 13. Mai 2008, um 18 Uhr in die Aula der Justus-Liebig-Universität eingeladen. Dort gibt es auch die Gelegenheit, die Entwürfe zu fotografieren. Für die Öffentlichkeit werden sämtliche 27 Entwürfe vom 19. bis zum 30. Mai 2008 im Foyer des Hörsaalgebäudes der Physik, Heinrich-Buff-Ring 14, ausgestellt. Die Pläne und Modelle sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr und an Wochenenden von 11 bis 16 Uhr zu besichtigen.

Bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten werden folgende Kriterien angewendet: Städtebau, Programmerfüllung, Erschließung und Verkehr, Funktionale Organisation/Laborkonzept, Gestalterische und räumliche Qualität, Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit, Baukosten, Baunutzungskosten, Haustechnisches und energetisches System sowie Barrierefreiheit. Das Land Hessen wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen Preisträger mit der weiteren Bearbeitung stufenweise beauftragen.

Die Gießener Chemie ist eine Kerndisziplin und hat eine zentrale Brückenfunktion zwischen Medizin, Biologie, Physik und den angrenzenden Fächern Agrar- und Ernährungswissenschaften. Die Integration der Lebensmittelchemie, die weitere hoch vernetzungsfähige Komponenten mitbringt, ergänzt nicht nur die Forschungskompetenz im Chemiestandort Hessen, sondern schärft das Profil der neu entwickelten chemischen Studiengänge an der Justus-Liebig-Universität. In Zusammenarbeit mit anderen Fächern an der Universität sollen die aktuellen Forschungskonzepte das Gesamtprofil der Universität unter dem Begriff "Human life and ist resources" prägen. Damit trägt das Fachgebiet aktiv zum Verständnis und Schutz des menschlichen Lebens und zur optimalen Nutzung der natürlichen Ressourcen einerseits und zur regionalen und überregionalen Sicherung des hohen technologischen Standards des Landes Hessen andererseits bei.

Der messbare Schwung, denn die Gießener Chemie in den letzten sechs Jahren während des personellen Neuaufbaus genommen hat, wird durch einen Neubau mit optimiertem Raumkonzept weiter verstärkt werden - im Sinne einer Vorreiterfunktion für die Entwicklung effizienter und flexibler universitärer Strukturen in Lehre und Forschung. Aus der notwendigen baulichen Erneuerung der Chemie an der Universität erwächst die einmalige Gelegenheit, das Fach, die Universität und das hessische Bildungs- und Forschungsprofil erkennbar zu stärken.

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