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"Technische Informatik" - Hobby zum Ingenieurberuf gemacht

13.05.2008 - (idw) Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel

WOLFENBÜTTEL/GIFHORN - Wer träumt nicht davon, sein Hobby als Beruf ausüben zu können? Für Hartmut Siewert (29) hat sich dieser Wunsch erfüllt, denn der Absolvent der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (FH) arbeitet nach seinem Studium "Technische Informatik" als Diplom-Ingenieur bei der IAV GmbH in Gifhorn und damit für eines der führenden Engineering-Unternehmen im Automobilbau. Um alternative Verbrennungskonzepte zu testen und umzusetzen, stellt die IAV (Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr) ein modulares Motor-Steuergerät zur Verfügung, für das Hartmut Siewert Hard- und Software entwickelt und diese in Betrieb nimmt. Doch um beruflich so weit zu kommen, musste er erst einmal einen Weg beschreiten, der insbesondere Engagement und eine gehörige Portion Durchhaltevermögen erforderte.

Schon in jungen Jahren war Hartmut Siewert technikbegeistert, so dass er sich nach Beendigung der Schulzeit zunächst für eine betriebliche Ausbildung zum Energieelektroniker entschied. Nach seiner Rückkehr aus dem Zivildienst, den er beim Paritätischen Wohlfahrtsverband ableistete, besuchte Siewert die Fachoberschule. - Und dann wagte er den Sprung ins Studium: "Mein großes Technikinteresse, die guten beruflichen Chancen in der Elektrotechnik und Informatik, die Wohnortnähe sowie der gute Ruf und die vielen Wirtschaftskontakte der FH Braunschweig/Wolfenbüttel - all dies hat zu der Entscheidung geführt, mich im Studiengang Technische Informatik einzuschreiben", berichtet der Diplom-Ingenieur. Inzwischen liegt seine Studienzeit einschließlich eines Auslandssemesters in Südafrika über ein Jahr zurück. Seither gilt sein Augenmerk voll und ganz der IAV GmbH. Für die weltweit agierende Ingenieurge¬sellschaft war Siewert bereits als Student über eine Dauer von zwei Jahren tätig. Der frühe Kontakt zum Unternehmen, u. a. bedingt durch den ins Studium integrierten Praxisanteil, führte bereits damals zu einer vorab festen Stellenzusage für den Studenten. "Da bin ich kein Einzelfall, denn das geht nahezu allen guten Studierenden am Fachbereich Informatik so - unabhängig vom Unternehmen", sagt Siewert. Seine Tipps für Studierende bzw. diejenigen, die es noch werden wollen: "Wagt den Sprung ins Studium, aber vergesst bei aller Arbeit den Spaß nicht. Schafft Euch ein angenehmes Arbeitsumfeld und steckt Euch (Lern)Ziele, die mit Eurem realen Leistungsstand in einem von Euch selbst vorgegebenen Zeitraum zu erreichen sind. Arbeitet zielstrebig und vergesst dabei das private Engagement nicht. Verantwortung findet sich im privaten Leben und in der Arbeit gleichermaßen. Bei der Arbeitssuche sollte Ehrlichkeit im Vordergrund stehen. Wenn man ist, wie man ist, gibt es später keine bösen Überraschungen. Rückschläge gehören natürlich zum Leben dazu. Wichtig ist, dass man daraus lernt und seine Konsequenzen zieht."
Weitere Informationen: http://www.fh-wolfenbuettel.de/fbi

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