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Hochschulen auf einen Blick 2008 - Universitätspräsident Linneweber zufrieden

21.05.2008 - (idw) Universität des Saarlandes

Die aktuelle Publikation "Hochschulen auf einen Blick 2008" des Statistischen Bundesamtes bescheinigt dem Saarland und damit auch der Universität des Saarlandes weiterhin zufriedenstellende Positionen im bundesweiten Ländervergleich und einen deutlichen Aufwärtstrend für die Bereiche Frauenförderung und Promotionsquote. "Unser Gleichstellungsprogramm, das darauf abzielt, besonders Frauen als Professorinnen zu berufen, greift", freut sich Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Linneweber über Rang 10 (vorher: 14) in der Länderstatistik zum gewachsenen Anteil an Professorinnen. "Lägen uns schon bundesweite Zahlen aus dem Jahr 2007 vor, würde diese Steigerung noch deutlicher ausfallen", betont der Uni-Präsident; denn alle Zahlen der jetzt erschienenen Publikation fußen auf Erhebungen von 2006 oder sogar 2005.
Eine ebenso deutliche Steigerung verzeichnet die Statistik für die Promotionsquote (ohne Hochschulmedizin) an der Universität des Saarlandes: Hier konnte sich die Uni um vier Positionen auf Rang 10 verbessern. "Unsere Promotionsprogramme wie GradUS oder auch (internationale) Graduiertenkollegs und die Graduiertenschule im Rahmen der Exzellenzinitiative innerhalb der Informatik sind äußerst erfolgreich. Hier können wir deutlich punkten."
Den letzten Rang des Saarlandes in der Sparte "Erstausbildungsquote" interpretiert Linneweber auch vor dem Hintergrund der an der Saar-Uni mehrheitlich noch nicht eingeführten Master-Studiengänge im Rahmen der Bologna-Reform. Die Erstausbildungsquote bezeichnet den Faktor, der die Anzahl der Erstabsolventen (=Kandidaten mit bestandener Abschlussprüfung im Erststudium sowie in konsekutiven Master-Studiengängen) in Relation zum wissenschaftlichen und künstlerischen Lehrpersonal setzt. Auch der zur Vorjahreserhebung gleich gebliebene Wanderungssaldo unterliegt einer Strukturproblematik, da dieser von der wahrgenommenen Attraktivität eines Standortes insgesamt, und nicht nur von einer Hochschule abhängt: "Hochschulen in Städten wie Berlin oder Hamburg haben hier einen echten Standortvorteil. Auch haben wir innerdeutsch gesehen keine südlichen oder westlichen Nachbarn", erklärt Linneweber den gleich gebliebenen Rang 11 und verweist auf die hohe Zahl international Studierender.

Kontakt:
Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Linneweber, Tel. 0681/302-2000.

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