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Forschen in Europa - Förderung für junge Wissenschaftler

21.05.2008 - (idw) Technische Universität München

Münchner Unis und KoWi informieren den Nachwuchs Wer sich heute für den Berufsweg "Wissenschaft" entscheidet, der muss schon früh über den Tellerrand schauen. Das gilt für Fächergrenzen genauso wie für Landesgrenzen, denn: "als Wissenschaftler muss man heute Auslandserfahrung mitbringen und auch gut international vernetzt sein", weiß Simone Gautier vom Servicezentrum für Forschungsförderung und Technologietransfer der Technischen Universität München. Wie Nachwuchswissenschaftler sich am besten EU-weit bewerben, welche Möglichkeiten sich für sie bieten, darüber können sie sich am Mittwoch, 28. Mai, ganztägig an der TU München informieren.

Gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) lädt die TUM zur Veranstaltung "Forschen in Europa" ein. "Ziel der Veranstaltung ist es, Graduierte und Postdoktoranten möglichst frühzeitig an verschiedene Forschungsmöglichkeiten heranzuführen und die Fähigkeit zur Einordnung und Auswahl zu vermitteln", erläutert Dr. Jörn Achterberg, stellvertretender Leiter der KoWi in Brüssel. Im Zentrum der Veranstaltung stehen zum Beispiel die Möglichkeiten junger Forscher im Europäischen Mobilitätsprogramm "Marie Curie" oder bei den Starting Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC). Nationale Förderer wie die Alexander-von-Humbold-Stiftung, DAAD, Deutsche Forschungsgemeinschaft oder die Volkswagenstiftung sind bei diesem Informationstag ebenso vertreten, wie die außeruniversitären Forschungsgesellschaften, die Arbeitsmöglichkeiten an ihren Instituten präsentieren.

"Zahlreiche nationale und internationale Institutionen bieten jungen Wissenschaftlern individuelle und projektgebundene Fördermaßnahmen in der Forschung an. Diese Möglichkeiten werden häufig zu wenig genutzt", erläutert Simone Gautier. Am kommenden Mittwoch können junge Nachwuchskräfte lernen, wie man bei den Förderorganisationen einen erfolgreichen Antrag stellt und welche Organisation für welches Fach sinnvoll ist. "Denn," so Simone Gautier "einen guten Antrag stellen zu können, das ist für einen Wissenschaftler lebensnotwendig."

Die Veranstaltung findet ganztägig ab 10 Uhr im Audimax der Technischen Universität München statt. Zwei parallele Konferenzen informieren gezielt Graduierte/Doktoranden und Postdoktoranden/Nachwuchsgruppen über finanzielle Unterstützung und Ausbildungsmaßnahmen. Ansprechpartner der 15 teilnehmenden Organisationen stehen an Informationsständen zur Verfügung.

Nachwuchswissenschaftler aller anderen Universitäten sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen: http://www.kowi.de/desktopdefaul.asx/tabid-215/
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