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DFG fördert Forschung an raketenbetriebenen Raumtransportern

23.05.2008 - (idw) Technische Universität München

- TUM koordiniert neuen DFG-Sonderforschungsbereich
- Kooperation mit Braunschweig, Aachen, Stuttgart sowie DLR und EADS-Astrium als Industriepartner Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) koordinierten neuen Sonderforschungsbereich/Transregio 40 "Technologische Grundlagen für den Entwurf thermisch und mechanisch hochbelasteter Komponenten zukünftiger Raumtransportsysteme". In das Projekt werden auf zunächst vier Jahre ca. 10 Mio. Euro investiert, davon knapp 3 Mio. Euro an der TUM. Die Sprecherschaft liegt bei Professor Nikolaus Andreas Adams, Ordinarius für Aerodynamik an der Technischen Universität München.

Die Wissenschaftler konzentrieren sich auf die höchstbelasteten Komponenten von raketenbetriebenen Raumtransportern. Vor allem Brennkammer, Schubdüse, Heckbereich und Kühlung sind beim Weltraumflug extremen Kräften und hohen Temperaturen ausgesetzt. Erforscht werden neuartige Düsen, Treibstoffe und Kühlmethoden.

Projektbeteiligt sind die Technischen Universitäten in Braunschweig, Aachen und Stuttgart sowie die Universität der Bundeswehr München, aber auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie die EADS-Tochter Astrium als global führender Anbieter für Luft- und Raumfahrtsysteme. Wie Präsident Wolfgang A. Herrmann in München mitteilte, beweist die TUM mit diesem Projekt ihre Schlüsselkompetenzen in der Luft- und Raumfahrt.

Zusätzlich zum neu bewilligten TR 40 wurden auch zwei Sonderforschungsbereiche aus der Medizin mit starker TUM-Beteiligung verlängert: Die Chemiefakultät in Garching ist am SFB 594 "Molekulare Maschinen in Proteinfaltung und Proteintransport" (Sprecher: Prof. Beckmann, LMU) beteiligt. Wissenschaftler des TUM-Klinikums Rechts der Isar forschen am SFB 596 "Molekulare Mechanismen der Neurodegeneration" (Sprecher: Prof. Haass ebenfalls LMU) mit. Aus diesen beiden Projekten fließen insgesamt weitere 5 Mio. Euro Forschungsgelder an die TUM.

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