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Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2008 für Düsseldorfer Dissertation von Liliana Ruth Feierstein

03.06.2008 - (idw) Universität Augsburg

Förderpreis geht an Diplomarbeit von Stefan Wellgraf (Europa-Universität Viadrina) / Preisverleihung am 11. Juni 2008 im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses / Bewerbungsschluss für den Wissenschaftspreis 2009 am 30. September 2008
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Der "Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien", der in diesem Jahr zum 11. Mal vergeben wird, geht an die in Argentinien geborene und an der Universität Bayreuth wissenschaftlich tätige Philosophin Dr. Liliana Ruth Feierstein. Ihre Promotion von "Schwelle zu Schwelle: Randgänge(r) der Moderne" hat in dem interessanten Feld der zwölf für den mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis eingereichten Arbeiten die größte Zustimmung gefunden. Den Förderpreis (1500 Euro) erhält Stefan Wellgraf von der Europa-Universität-Viadrina in Frankfurt/Oder für seine Arbeit "Migration und Medien. Wie Fernsehen, Radio und Print auf die Anderen blicken". Auch in der Kategorie des Förderpreises lag der Jury mit dreizehn Bewerbungen ein umfangreiches, hochkompetitives Feld vor. "Mit beiden Preisträgern", so der Jury-Vorsitzenden Professor Eckhard Nagel, "werden hoch qualifizierte Bewerber geehrt, die das interdisziplinäre Wissenschaftsfeld zu interkulturellen Studien in Deutschland weiter ausbauen helfen." Die feierliche Preisverleihung findet am 11. Juni 2008 um 19.00 Uhr im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses statt. Die Bewerbungsfrist für den "Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2009" läuft bis zum 30. September 2008 (Ausschreibung siehe Anhang II). Von Schwelle zu Schwelle: Randgänge(r). Eine Lektüre der Gestualität gegenüber den "Anderen" aus dem Blickwinkel des jüdischen Denkens

Dr. Liliana Ruth Feierstein, 1969 in Buenos Aires, Argentinien geboren, untersucht in ihrer Dissertation, die sie an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf erarbeitet hat, die jüdische Philosophie als einen konstitutiven Bestandteil deutscher Kultur. Dabei wirft sie ein ganz spezielles Licht auf zentrale Denkfiguren jüdischen Denkens und zeichnet kritisch und zugleich fruchtbar den deutsch-jüdischen Dialog nach. Ihr spezielles Anliegen in diesem Kontext ist es, Ränder, Schwellen und Grenzen aufzuzeigen und dabei darüber nachzudenken, wie diese gleichsam für intellektuelle Minderheiten in Deutschlands dazu beigetragen haben, Grenzen zu überwinden.

Entgegen anderen Annährungen zum Thema der Grenzüberwindung wählt Feierstein Bilder und Gesten gegenüber dem Anderen als Spiegel für Ihre Schlussfolgerungen. Auffällig ist dabei, dass diese Vorgehensweise, die in sich selbst in dieser Arbeit noch einmal vielfältig reflektiert wird, im besten Sinne zu einer besonderen Form der Literatur selbst geworden ist. Der Text bewegt sich zwischen akademischer und literarischer Prosa und kann als ein Werk verstanden werden, das eine explizit als Jüdin schreibende Autorin in ihrer besonderen Wahrnehmung charakterisiert. Das Thema Diskriminierung von Minderheiten in deutschen Schulbüchern z. B. ergibt im Sachstand eine erwartete wie ebenso erschreckende Feststellung: Unangemessene Vereinfachungen, Vernachlässigung von Differenzierung, schematische Vorurteile, politisch-praktisch motivierte Ideologien und strategisch eingesetzte Formen der Geschichtsfälschung im Dienste forcierter nationaler Einheitsbildung zur Bewahrung des kollektiven Seelenfriedens. All dies wertet Feierstein als Zeichen dafür, dass die Respektierung der Unterschiedlichkeit von jeher auf die Wahrnehmung der Mehrheitskultur angewiesen ist und bleibt.

So trägt diese Arbeit dazu bei, Verdecktes freizulegen und herauszuarbeiten, dass in dem gegenwärtigen Verhältnis zu Randgruppen auch in Schulbüchern der heutigen Bundesrepublik, ähnlich wie zuvor in der ehemaligen DDR, unübersehbare Probleme bestehen, wenn es um eine angemessene Darstellung von Minderheitsanliegen geht. Inwieweit hier tatsächlich ein strategisches Kalkül vorliegt oder aber nur Unfähigkeit zur Differenzierung, mag dahingestellt bleiben. Gleichwohl sieht Feierstein z. B. in der Redewendung von der "jüdisch-christlichen Tradition" semantisch eine Aussage, die darauf abzielt, das Judentum lediglich als eine vom Christentum überwundene Vorstufe darzustellen.

"Frau Feiersteins Arbeit darf als ein Musterbeispiel für eine gelungene Integration von Wissenschaft und Engagement, Intellektualität und Emotionalität, Rationalität und Ästhetik gelten", resümiert der Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel. Sie sei eine wesentliche Bereicherung für die Kenntnis der deutsch-jüdischen philosophischen Tradition und liefere damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Bedeutung von Denktraditionen für die Entwicklung zwischen den Kulturen.

Die Hauptpreisträgerin: Dr. Liliana Ruth Feierstein

Liliana Ruth Feierstein wurde 1969 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Sie studierte Erziehungswissenschaften, Romanistik und Philosophie an der Universidad de Buenos Aires. 1999 schloss sie im Kontext eines Forschungsprojekts der mexikanischen Regierung mit dem Master in Wissenschafts- und Forschungsmethode ab. Im Jahr 2000 kam sie über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) als Doktorandin an die Philosophische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität. 2002 wurde sie hier Lehrbeauftragte für Romanistik, 2005 wissenschaftliche Assistentin. Mehrere Stipendien haben sie nach Tel Aviv, nach Schweden und an das Leo Baeck Institut geführt. Noch vor dem Abschluss ihrer Düsseldorfer Promotion wechselte Feierstein 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Lehrstuhl für Romanistik der Universität Bayreuth. Sie hat sich umfänglich bei der Mitorganisation von wissenschaftlichen Tagungen engagiert und ist insbesondere auch im Bereich des Verlagswesens aktiv, u. a. bei der Organisation der Jüdischen Buchmesse in Deutschland.

Der Förderpreisträger: Stefan Wellgraf

Stefan Wellgraf wurde 1979 in Berlin (Ost) geboren. Vom Wintersemester 2001/02 bis zum Juli 2007 studierte er - unterbrochen von einem Auslandsstudienjahr an der an der Universität Sciences-Po in Paris - Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt "Vergleichende Sozialwissenschaften und Kulturgeschichte" an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Zwischen August 1999 und Anfang 2001 war Wellgraf bei der "National Coalition to Abolish the Death Penalty" in Washington D. C. tätig. Teils auch schon während seines Studiums war er an einigen Forschungsprojekten aktiv beteiligt und hat umfangreiche Erfahrung im Bereich der Medien gesammelt. Für verschiedene Zeitungen hat er Reportagen, Berichte und Interviews geliefert. Seit April 2005 ist er freier Autor der Kulturredaktion einer Wochenzeitung.

Migration und Medien. Wie Fernsehen, Radio und Print auf die Anderen blicken

Wellgraf unternimmt in seiner Diplomarbeit den Versuch, an verschiedenen Beispielen zu analysieren, wie das Bild der " Migranten" in unserem Land gezeichnet wird. Suggestion über Bilder ist dabei einigen der untersuchten Sendungen zu attestieren. Inhalte werden dadurch entfremdet wahrgenommen. Gegenstand der Betrachtungen Wellgrafs sind u. a. die Ereignisse um die Rütlischule; er widmet sich aber auch Comedy-Sendungen, die sich dem Migrationsprozess am Ende eher kompensatorisch stellen. Die dort nachgezeichneten "Vorzeigemigranten" bestätigen gesellschaftliche Vorgaben. Immer wieder geht es um den Aspekt der Mobilisierung von Stereotypen. Dabei werden nach Wellgrafs Auffassung visuelle Vorstellungen in allen Medien verwendet, auch in denjenigen, die keine materiellen Bilder produzieren.

Seine Diplomarbeit ist nicht zuletzt deshalb innovativ, weil Stefan Wellgraf den Vergleich zwischen den verschiedenen Medien nicht scheut, sondern im Gegenteil diese aufeinander bezieht. Er weist auf die Versäumnisse und Vernachlässigung journalistischer Tätigkeit in der empirischen Medienforschung hin und leistet selbst einen wichtigen Beitrag dazu, die Schnittstelle zwischen den verschiedenen Einflussfaktoren deutlich zu machen. Die Arbeit von Wellgraf ist spannend geschrieben. Anhand von jeweils zwei Fallbeispielen aus Fernsehen, Radio und Print lässt sie die zugrunde liegende Hypothese für den Leser gut verständlich und nachvollziehbar aufscheinen. Besonders hebt die Jury hervor, dass es Wellgraf gelinge, die Analyse nicht in eine Medienschelte umschlagen zu lassen. Er vermeide konsequent die Kategorien "richtig" und "falsch" in seiner Bewertung der journalistischen Arbeiten. Statt dessen frage er, wie ein bestimmtes Bild hergestellt werde und wie es sich am Ende durchsetze. Auf diese Weise verbinde diese Arbeit besonders eindrucksvoll Theorie und Praxis.

Der "Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien"

Der "Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien" wurde 1997 vom damaligen Vorsitzenden des "Forums Interkulturelles Leben und Lernen (FILL) e. V." mit dem Ziel begründet, an deutschen Universitäten forschende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für das übergreifenden Thema "Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland: Fragen und Antworten auf dem Weg zur offenen Gesellschaft" zu interessieren und herausragende wissenschaftliche Nachwuchsarbeiten zu diesem Thema entsprechend zu honorieren.

1998 wurde der Preis von der Universität und der Stadt Augsburg sowie von FILL als den drei Trägern erstmals verliehen. Seit 2007 wird er jeweils als Hauptpreis (für Habilitationsschriften und Dissertationen) und als Förderpreis (für Magister-, Staatsexamens-, Diplom- und Masterarbeiten) ausgeschrieben. Der Hauptpreis ist mit 5000 Euro, der Förderpreis mit 1500 Euro dotiert.

Die 10-köpfige Jury

Als Nachfolger von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Frühwald ist seit 2007 Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel Vorsitzender der Jury. Nagel ist Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften und der Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie der Universität Bayreuth. Er leitet darüber hinaus das Transplantationszentrum des Klinikums Augsburg und ist dort Chefarzt im Bereich für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Seit 2001 ist Nagel Mitglied des Nationalen bzw. jetzt Deutschen Ethikrats und des Präsidiumsvorstandes des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Von 2003 bis 2005 war er Präsident des Kirchentages Hannover. 2010 wird der diese Funktion beim Ökumenischen Kirchentag in München einnehmen. In verschiedenen Zusammenhängen berät er die Landesregierungen und die Bundesregierung. Zu der 10-köpfigen Jury, die unter dem Vorsitz Nagels über die Preisträger 2008 entschieden hat, zählen:

die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Leonie Herwartz-Emden (Universität Augsburg),

Bürgermeisterin und Kulturreferentin Eva Leipprand als Vertreterin der Stadt Augsburg,

der 2. Vorsitzende von FILL e. V., Prof. Rainer Liebich,

der Augsburger Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger,

der Entwicklungssoziologe Prof. Dr. Dieter Neubert (Universität Bayreuth),

Oberkirchenrat und Regionalbischof Dr. Ernst Öffner (Augsburg),

die Historikerin und Geschichtsdidaktikerin Prof. Dr. Susanne Popp (Universität Augsburg),

die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Universität Augsburg, Dr. Sabine Tamm und

der Philosoph Prof. Dr. Walther Christoph Zimmerli (Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus)
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Kontakt und weitere Informationen:

Dr. Peter Kolb
Präsidialamt der Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon: 0821/598-5102
peter.kolb@rektorat.uni-augsburg.de
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Anhang I: Bisherige Trägerinnen und Träger des "Augsburger Wissenschaftspreises für Interkulturelle Studien"

1998: Alfredo Märker, "Zuwanderung in der Bundesrepublik: Universalistische und partikularistische Gerechtigkeitsaspekte", Diplomarbeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

1999: Dr. Encarnacíon Gutiérrez Rodríguez, "Jongleurinnen und Seiltänzerinnen - Dekonstruktive Analyse von Biographien im Spannungsfeld von Ethnisierung und Vergeschlechtlichung: Selbstverständnisse, Handlungsstrategien und Verortungsperspektiven weiblicher intellektueller im Kontext der Arbeitsmigration", Dissertation, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.

2000: Dr. Yasemin Karakasoglu-Aydin, "Religiöse Orientierungen und Erziehungsvorstellungen. Eine empirische Untersuchung an türkischen Lehramts- und Pädagogik-Studentinnen im Ruhrgebiet", Dissertation, Universität-GH Essen

2001: Prof.Dr. Christine Langenfeld, "Integration und kulturelle Identität zugewanderter Minderheiten in der Bundesrepublik Deutschland - eine Untersuchung am Beispiel des allgemeinbildenden Schulwesens", Habilitation, Georg-August-Universität Göttingen

2002: Dr. Gaby Straßburger, "Heiratsverhalten und Partnerwahl im Einwanderungskontext: Eheschließungen der zweiten Migrantengeneration türkischer Herkunft", Dissertation, Universität Osnabrück

2003: Dr. Azra Pourgholam-Ernst, "Das Gesundheitserleben von Frauen aus verschiedenen Kulturen. Frauen und Gesundheit: Eine empirische Untersuchung zum Gesundheitserleben ausländischer Frauen in Deutschland aus salutogenetischer Sicht", Dissertation, Universität Dortmund

2004: P. Dr. Jörg Alt SJ, "Leben in der Schattenwelt. Problemkomplex illegale Migration. Neue Erkenntnisse zur Lebenssituation Illegaler' aus München und anderen Orten Deutschlands", Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin

2005: Dr. Ute Koch, "Die Herstellung und Reproduktion sozialer Grenzen: Roma in einer westdeutschen Großstadt", Dissertation, Universität Osnabrück

2006: PD Dr. Ulrike Bechmann, "Abraham - Beschwörungsformel oder Präzisierungsquelle? Bibeltheologische und religionswissenschaftliche Untersuchungen zum Abraham-Paradigma im interreligiösen Dialog", Habilitation, Universität Bayreuth

2007: Dr. Louis Henri Seukwa, "Kompetenz als Habitus der Überlebenskunst - Zum Verhältnis von Kompetenz und Migration im Spiegel von Flüchtlingsbiographien", Dissertation, Universität Hamburg / Förderpreis: Anne Weibert, "Mediale Integration ethnischer Minderheiten - Vergleich von Lokalberichterstattung über Türken in Deutschland und Hispanics in den USA", Diplomarbeit, Universität Dortmund

2008: Dr. Liliana Ruth Feierstein, "Von Schwelle zu Schwelle: Randgänge(r). Eine Lektüre der Gestualität gegenüber den 'Anderen' aus dem Blickwinkel des jüdischen Denkens", Dissertation, Heinrich Heine Universität Düsseldorf / Förderpreis: Stefan Wellgraf, "Migration und Medien. Wie Fernsehen, Radio und Print auf die Anderen blicken", Diplomarbeit, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder.
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Anhang II: Ausschreibung des "Augsburger Wissenschaftspreises für Interkulturelle Studien" 2009

Das Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FILL) e. V. ist ein Zusammenschluss von Repräsentanten der Bereiche Kultur, Politik, Verwaltung und Wirtschaft mit ausländischen Vereinen und mit Vertretern der sozialen, interkulturellen und konfessionellen Praxis in Augsburg. FILL verfolgt das Ziel, die multikulturelle Wirklichkeit aufzugreifen und für ein besseres Miteinander der aus verschiedenen Kulturen stammenden Menschen in Stadt und Region zu arbeiten. Der Verein arbeitet mit städtischen und staatlichen Behörden sowie mit allen Organisationen zusammen, die sich um die kulturelle, wirtschaftliche und soziale Gleichstellung und Eingliederung fremder Menschen bemühen. FILL will in diesem Zusammenhang koordinieren, vernetzen und dazu anregen, kulturelle Gemeinsamkeiten und auch kulturelle Differenzen positiv aufzugreifen, um das Verständnis für die Vielfalt der bei uns lebenden Menschen und ihrer Kulturen zu fördern und damit Vorurteile, Missverständnisse und Ängste abzubauen.

In der Absicht, auch die Wissenschaft stärker in diese Bemühungen einzubinden und Anreize für thematisch einschlägige Forschungsvorhaben zu geben, schreibt FILL in Zusammenarbeit mit der Universität und der Stadt Augsburg alljährlich einen Hauptpreis (Dissertationen, Habilitationen) und einen Förderpreis (Magister-, Staatsexamens-, Diplom- und Masterarbeiten) für wissenschaftliche Studien aller Fachrichtungen aus, die einen substantiellen Beitrag zu leisten vermögen zum Generalthema "Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland: Fragen und Antworten auf dem Weg zur offenen Gesellschaft".

Eingereicht werden können wissenschaftliche Arbeiten, die nicht früher als zwei Jahre vor dem jeweils aktuellen Bewerbungsschluss an einer deutschen Universität abgeschlossen und vorgelegt wurden.

Bewerbungen sind mit zwei Exemplaren der Studie, einer ca. zehnseitigen Zusammenfassung der Studie, mindestens einem Gutachten eines Professors/einer Professorin und einem Lebenslauf über die jeweilige Universitätsleitung an die Universität Augsburg, Präsidialamt, Universitätsstraße 2, 86159 Augsburg, zu richten.


Über die Vergabe des Preises, der im Frühjahr 2008 verliehen wird, entscheidet eine Jury, die sich aus Wissenschaftler(inne)n der Universität Augsburg und anderer Universitäten sowie aus Repräsentant(inn)en von FILL und der Stadt Augsburg zusammensetzt.

Der Hauptpreis ist mit 5.000, der Förderpreis mit 1.500 Euro dotiert.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2008.

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