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Strahlentherapie bei Krebserkrankungen: Modernster Linearbeschleuniger im Saarland wird offiziell eingeweiht

05.06.2008 - (idw) Universität des Saarlandes

Minister Rippel besucht die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS), 66421 Homburg/ Saar

20. Juni 2008, 13.30 Uhr, Geb. 49, Hörsaal (1.OG) Strahlentherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes:

Modernste Technik zur hoch präzisen und schonenden Behandlung bei Krebserkrankungen

PROGRAMM:

Begrüßung
Prof. Dr. Hans Köhler
Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKS

Prof. Dr. Michael Menger
Dekan der Medizinischen Fakultät der UdS

Grußworte
Joachim Rippel
Minister für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes

Vorstellung der neuen Bestrahlungsgeräte - Innovationen und Anwendungen
Prof. Dr. Christian Rübe
Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Anschließend kleiner Imbiss und
Möglichkeit der Besichtigung und Erläuterungen vor Ort

Strahlentherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes:

Modernste Technik zur hoch präzisen und schonenden
Behandlung von Tumoren

In Deutschland erkranken pro Jahr ca. 350.000 Menschen an Krebs. Die Strahlentherapie stellt neben den operativen Verfahren und der Chemotherapie eine der wirksamsten Behandlungsformen für zahlreiche dieser Krebserkrankungen dar.

Die im Rahmen der Inbetriebnahme des neusten Linearbeschleunigers in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des UKS eingeführte Techniken ermöglichen u. a. die so genannte intensitätsmodulierte Strahlentherapie, kurz IMRT: Diese Methode erlaubt es, eine hochpräzise und gleichzeitig nebenwirkungsärmere Bestrahlung in unterschiedlichen Organgebieten durchzuführen. Hierbei wird die Strahlendosis auf wesentlich mehr Strahlenfelder als bei der herkömmlichen Bestrahlungstechnik üblich verteilt, was eine individuellere, auf das Tumorgebiet genau angepasste Bündelung der Strahlen im Körper ermöglicht.

Speziell Patienten mit Tumoren, die eine relativ hohe Strahlendosis zur Heilung bedürfen und in deren Umgebung strahlenempfindliche Normalgewebe liegen, profitieren von dieser Bestrahlungstechnik: hierzu gehören u.a. Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren und der Möglichkeit der Schonung der Speicheldrüsen sowie Patienten mit Prostatakarzinom und optimaler Schonung vor allem der Blase und des Enddarms.

Zudem verfügt das neue Bestrahlungsgerät über eine hochauflösende Röntgentechnik, zur Kontrolle der Patientenpositionierung auf dem Bestrahlungstisch, was eine wesentliche Verbesserung der Qualitätskontrolle ermöglicht.

Die neue Anlage für die Brachytherapie ist die dritte und modernste am Standort des Uni-versitätsklinikums des Saarlandes. Sie erlaubt es uns, das gesamte Spektrum der so genannten "Afterloadingtherapie" im Nachladeverfahren als Bestrahlung von innen heraus mit guter Schonung der umliegenden Organe und hoher Strahlendosis am Tumor durchzuführen.

Mit beiden Techniken verfügt das Universitätsklinikum des Saarlandes jetzt über den modernsten Linearbeschleuniger im Saarland.

Kontakt:

Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS)
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
66421 Homburg /Saar

Direktor: Prof. Dr. Christian Rübe
Sekretariat: Frau Dick

Tel. (06841) 16-24606, Fax: (06841) 16-24699,
E-Mail: prof.dr.christian.ruebe@uks.eu oder sandra.dick@uks.eu
Weitere Informationen: http://www.uks.eu/strahlentherapie
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