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Jungphysiker der TU Darmstadt unter Nobelpreisträgern

12.06.2008 - (idw) Technische Universität Darmstadt

Drei Nachwuchswissenschaftler für Nobelpreisträger-Tagung nominiert Darmstadt, 12.6.2008. Rosa Marianne Breuer, Oliver Martin Richters und Florian Schäfer vom Fachbereich Physik der TU Darmstadt gehören zu den 550 hervorragenden Nachwuchswissenschaftlern aus 66 Ländern, die am 58. Lindauer Nobelpreisträgertreffen Anfang Juli teilnehmen dürfen. Das Darmstädter Trio bestand ein strenges Auswahlverfahren mit mehreren Hundert Bewerbern.

25 Nobelpreisträger der Physik kommen im Juli zur Tagung am Bodensee. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den wesentlichen Anforderungen der Ausbildung zum Forscher und nach den optimalen Voraussetzungen für den Erfolg von Wissenschaftlern. Nicht nur in den Vorträgen wird "Science Education" ein Thema werden, sondern vor allem in zahlreichen Gesprächen zwischen den Laureaten und dem wissenschaftlichen Nachwuchs.

Zu denen zählt Oliver Richters (22): Er studiert im 4. Semester den Bachelor-Studiengang Physics und zeichnet sich durch herausragende Leistungen aus. Er beteiligt sich neben dem Studium an einem Forschungsprojekt im Gebiet der Halbleiter-Optik, das von Professor Wolfgang Elsäßer geleitet wird.

Rosa Marianne Breuer (24) hat den Master of Science (Physics) abgelegt und promoviert nunmehr im 2. Semester. Arbeitstitel der Dissertation: "Struktur und Dynamik von Copolymersystemen in eingeschränkter Geometrie". Betreut wird die Arbeit von Professorin Barbara Drossel.

Florian Schäfer (27) ist Diplom-Physiker und promoviert im 5. Semester an der TU Darmstadt. Sein Dissertationsthema lautet "Test der Zeitumkehrin-varianz in Quantenbillards". Betreuer ist Professor Dr. Dr. h. c. mult. Achim Richter.

Die drei Nachwuchswissenschaftler treffen in Lindau auf Donald Glaser, Physiknobelpreisträger des Jahres 1960, der für seine Erfindung der Blasenkammer zum Nachweis von Elementarteilchen ausgezeichnet wurde. Aber auch der letztjährige Nobelpreisträger und Alumnus der TU Darmstadt Peter Grünberg ist dabei: Ohne dessen Entdeckung des Riesenmagnetowiderstandes gäbe es die leistungsfähigen Speichermedien der Gegenwart (in Laptops wie in MP-3-Spielern) nicht. Sieben der teilnehmenden Laureaten haben ihren Nobelpreis innerhalb der vergangenen sechs Jahre erhalten.

feu
Weitere Informationen: http://www.lindau-nobel.de http://www.lindau-nobel.de/content/view/446/143/
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