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Wissenschaftler, Lehrer und Schüler erproben den Ernstfall "Menschenwürde"

25.06.2008 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Bundesweit einmaliges Schulprojekt der Universität Heidelberg befasst sich mit Grenzfragen am Anfang und Ende des Lebens / Einladung zum Pressegespräch am 3. Juli um 11 Uhr Die Würde des Menschen ist unantastbar. Doch was bedeutet dieser fundamentale Satz des deutschen Grundgesetzes für die Menschenwürde vor der Geburt und nahe dem Tod? Sterbehilfe, Spätabtreibung oder pränatale Diagnostik: Wie stehen junge Menschen zu diesen brisanten Fragen, die aktuelle politische Diskussionen beherrschen? Wie gehen sie mit den Antworten um, die ihnen die Wissenschaft gibt?

In einem bundesweit einmaligen Pilotprojekt, das von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt wird, erproben Wissenschaftler der Universität Heidelberg den Brückenschlag zu Schulen. Ziel des transdisziplinären "Schulprojekts Menschenwürde" (Leitung: Prof. Härle, Theologie; Prof. Eckart, Klinikum der Universität) ist es, Oberstufen-Schülern die Menschenwürde-Thematik nahezubringen und die Kooperation zwischen Schulen und Universität zu verbessern.

Seit dem Schuljahr 2006/2007 werden an vier Gymnasien in Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe Seminarkurse zum Thema Menschenwürde angeboten. Die Schüler diskutieren unter fachlicher Leitung und erproben in szenischen Darstellungen, Filmen und anderen lebensnahen Umsetzungen sozusagen den Ernstfall.

Das Gesamtprojekt "Menschenwürde" wird koordiniert vom Interdisziplinären Forum für Biomedizin und Kulturwissenschaften (IFBK) der Universität Heidelberg unter Leitung von Professor Dr. Claus Bartram (Humangenetik) und Professor Dr. Thomas Fuchs (Psychiatrie).

Die erste Projektphase des Schulprojektes unter "Menschenwürdig leben bis zuletzt" wurde im Sommer 2007 erfolgreich abgeschlossen. Am 3./4. Juni 2008 findet in Speyer die Abschlussveranstaltung der zweiten Projektphase "Menschenwürde am Lebensbeginn" statt.

Wir laden Sie herzlich ein, sich bei einem Pressegespräch über das "Schulprojekt Menschenwürde" zu informieren. Es findet am 3. Juli 2008 im Verwaltungsgebäude des Universitätsklinikums Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 672, Sitzungsraum 1 (EG), um 11.00 Uhr statt.

Ihre Ansprechpartner sind:

- Prof. Dr. Wolfgang U. Eckart, Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Heidelberg
- Dr. Grit Schwarzkopf, Geschäftsstelle des IFBK der Universität Heidelberg und Mentorin
- Tassilo Müller-Graf (KFG Heidelberg), Schüler
- Clara Becker (KFG Heidelberg), Schülerin
- Nicolai Badenhoop (Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Mannheim), Schüler
- Oliver Stoltz (Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Mannheim), Lehrer
- Dr. Michael Alperowitz (KFG Heidelberg), Schulleiter
- Dr. Matthias Raden (Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Mannheim), Schulleiter

Bitte teilen Sie auf dem beiliegenden Faxantwortbogen mit, ob Sie an dem Pressegespräch teilnehmen werden oder an Presseunterlagen interessiert sind!

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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