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DEGUM fordert bessere Ausbildung in medizinschem Ultraschall

25.06.2008 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Hamburg - Sicherheit und Genauigkeit einer Ultraschalluntersuchung hängen maßgeblich von der Qualifikation des untersuchenden Arztes ab. Bisher unterscheidet sich die Qualität der Ultraschall-Ausbildung jedoch von Klinik zu Klinik. Denn einheitliche Qualitätskriterien und Ausbildungsinhalte fehlen in der Sonografie, beklagt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Wie sich die Ultraschall-Ausbildung in Deutschland verbessern ließe, werden Experten im Rahmen eines Pressegesprächs der DEGUM am 3. Juli in der Asklepios Klinik in Hamburg-Wandsbek diskutieren. Ärzte können in der Facharztweiterbildung eine Ultraschallausbildung absolvieren. Doch bisher liegen weder Vorschriften für die Qualifikation des Ausbilders vor noch Mindeststandards für die Ausbildungsinhalte. "Patienten können deshalb nicht überall in Deutschland auf gleichbleibend hochwertige Ultraschalldiagnostik vertrauen", bedauert Professor Dr. med. Christian Arning, Vizepräsident der DEGUM. Auf der Homepage der Fachgesellschaft (http://www.degum.de) sind Ärzte aufgeführt, die sich einer freiwilligen Prüfung bei der Gesellschaft unterzogen und damit ein Qualifikations-Zertifikat erworben haben. Probleme und Lösungen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung in der Sonografie diskutieren Experten auf dem Pressegespräch in Hamburg.

Terminhinweis:
Pressegespräch der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin
Schlaganfall und Erblindung vorbeugen: Gefäßerkrankungen durch Ultraschall erkennen und behandeln
Termin: Donnerstag, 3. Juli 2008, 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Asklepios Klinik Wandsbek, Konferenzraum 40 (Hauptgebäude, EG)
Alphonsstraße 14, 22043 Hamburg

Vorläufiges Programm:

Ihre Themen:

Schlaganfälle risikoarm vorhersehen: Wie zeigt Ultraschall aussagekräftig Schäden an Gefäßen und warum ist die Methode hierbei anderen Verfahren überlegen?

Wenn Kopfschmerz blind macht: Wie lässt sich Riesenzellarteriitis mittels neuester sonografischer Verfahren früh diagnostizieren und mögliche Erblindung verhindern?

Operation der Halsschlagader - ja oder nein? Kann Ultraschall die Diagnostik mit Katheter, Röntgen und Kontrastmittel ersetzen?

Ohne qualifizierte Ärzte kein sicherer Ultraschall - Wie können wir die Ultraschall-Ausbildung verbessern?

Anschließend: Demonstration Gefäßultraschall

Ihre Gesprächspartner:

Professor Dr. med. Christian Arning, Asklepios Klinik Hamburg-Wandsbek

Dr. med. Stefan Nöldeke, Klinikum Garmisch-Partenkirchen

Privatdozent Dr. med. Wolfgang Schmidt, Rheuma-Klinik Berlin-Buch

Kontakt für Journalisten:
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin
Anna Julia Voormann
Pressestelle
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel: 0711 8931-552
Fax: 0711 8931-167
E-Mail: voormann@medizinkommunikation.org

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