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Maschinenbaustudium und Leistungssport in Reutlingen vereinbar

26.06.2008 - (idw) Hochschule Reutlingen

Zwei Maschinenbaustudierende an der Hochschule Reutlingen, Daniel Hummel (28) und Jochen Coconcelli (23), beide Hochkaräter in ihrer Disziplin, feiern Erfolge im Leistungssport, das anspruchsvolle Maschinenbau-Studium kommt dennoch nicht zu kurz. Aktuell trainieren sie hart für Wettkämpfe auf verschiedenen Ebenen, denn die Klausuren im Juli und die parallel stattfindenden nächsten Meisterschaften gilt es, erfolgreich zu bestehen.

Daniel ist spezialisiert auf Mittelstrecken und erkämpfte sich im Juni 2008 jeweils den zweiten Platz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften und den Baden-Württembergischen Meisterschaften im 800-m-Lauf. 2007 schaffte er es, auf Platz 1 der Baden-Württembergischen Bestenliste 800m und unter die besten 20 der Deutschen Bestenliste 800m zu kommen. Solche Erfolge muss man sich hart erarbeiten. "Im Schnitt trainiere ich 15-18 Stunden in der Woche", so Daniel, "aber der Leistungssport ist für mich keine Belastung sondern ein guter Ausgleich zum Maschinenbau-Studium, man braucht für beides genau den gleichen Ehrgeiz und die gleiche Disziplin, um ans Ziel zu kommen". Er freut sich auf seine Teilnahme bei der Weltklasse in Biberach am 28. Juni, zu der er aufgrund seiner herausragenden Leistungen eingeladen wurde, und auf die Deutschen Meisterschaften in Leichtathletik in Nürnberg am 5. und 6. Juli, wofür er sich zum Ziel setzt, unter den TOP 8 am Endlauf teilnehmen zu können. Hier tritt er an gegen Läufer auf Olympianiveau.

Jochen ist in der olympischen Disziplin Mountainbike Cross Country zuhause. In 2008 wurde er Deutscher Vize-Cross-Campus-Meister, 2007 Deutscher Cross-Campus-Meister, siegte 2006 bei verschiedenen Mountainbike Marathons und erreichte bei der Deutschen Meisterschaft 2005 den vierten Platz. Für ihn gehören Studium und Sport zusammen wie Essen und Trinken. "Das geht natürlich nur mit viel Disziplin, denn der Tag hat nun mal nur 24 Stunden", erklärt Jochen. In der Saison von März bis Oktober sind an jedem Wochenende Wettkämpfe, bei denen er antritt. Dafür trainiert er 15-25 Stunden in der Woche. Um das alles unter einen Hut zu bringen, beginnt für ihn der Tag um 5.00 Uhr morgens mit zwei Stunden lernen, Vorlesungen und Praktika besuchen, um danach ein volles Trainingsprogramm zu absolvieren. Die nächsten größeren Wettkämpfe sind für ihn das Bundesliga-Rennen am 13. Juli in Saalhausen NRW und die Deutsche Meisterschaft am 20. Juli in St. Märgen/Breisgau. Hier sind nur die Elitefahrer am Start.

Beide Maschinenbau-Studierende sind sich einig darin, dass nur ein ausgefeiltes Zeitmanagement es ermöglicht, entsprechende Leistungen sowohl im Studium als auch im Sport zu erbringen. Maschinenbau-Professor Dr. Manuchehr Parvizinia, Dekan der Fakultät Technik, kann dem nur zustimmen: "Das Maschinenbau-Studium verlangt den Studierenden viel ab. Deshalb bin ich auch ganz besonders stolz, dass es Daniel und Jochen trotzdem möglich ist, sich im Leistungssport so großartig zu qualifizieren. Für die Klausuren in der Prüfungswoche vom 5. bis 12. Juli und natürlich für die nächsten Wettkämpfe halte ich ihnen die Daumen".

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