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Historische Baustoffe - Bauten - Bauen

17.05.2002 - (idw) Hochschule Wismar. Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung

Am Mittwoch, , den 22. Mai 2002, um 14:00 Uhr findet im Hochschulpavillon auf der Landesgarten-schau Wismar 2002 die Eröffnung der Ausstellung "Historische Baustoffe - Bauten - Bauen" statt. Sie wird bis zum 02. Juni 2002 geöffnet sein.

Diese Ausstellung ist die erste einer Serie von Ausstellungen, die die Fachbereiche der Hochschule Wismar eigenverantwortlich gestalten und durchführen. Der Fachbereich Bauingenieurwesen (FB BIW) spannt dabei entsprechend der Thematik einen Bogen aus der Historie bis in die Zukunft. An-lässlich der offizielle Eröffnung wird der Archäologe Henrik Pohl Erläuterungen zur Insel Walfisch und dem Wismarer Hafen vom Spätmittelalter bis zur frühen Neuzeit geben, dem sich eine kurze Einfüh-rung von Prof. Dr.-Ing. Frank Braun zur Thematik "Historische Baukonstruktionen und Baustoffe - Lehre und Forschung in den Bereichen Baugeschichte und Denkmalpflege an der Hochschule Wis-mar" anschließt. Auf der Empore des Pavillons sind eine Auswahl historischer Baumaterialien, wie Mauer- und Dachziegel. Glasierte Fußbodenfliesen und handgeschmiedete Nägel zu sehen, die von Prof. Braun zusammengetragen wurden. Moderne Technik nutzend, können Filme zur Handstrichzie-gelei, zur Bauwerksdiagnostik und zum Bau der Riveristalsperre betrachtet oder auf die Homepage des FB BIW zugegriffen werden.

Auch das Archäologischen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich und präsentiert erstmalig Ausstellungsobjekte aus dem historischen Wasserbau, wie hölzerne Wasserleitungen aus dem 13. Bis 17. Jahrhundert und ein 2000 Jahre alter Kastenbrunnen aus Sudenhof, Landkreis Lud-wigslust.

Wie spannend und interessant Forschung sein kann, wird dem Besucher durch eine Posterserie ver-mittelt. Sie präsentiert eine Auswahl aktueller Forschungsthemen und Diplomarbeiten von Studen-ten, die historischen Themen zum Inhalt haben. Das spektrum ist vielfältig und reicht von von Histo-rischen Wasserkraftanlagen in West-Mecklenburg, der Konservierung historischer Holzfunde bis hin zu r Diagnostik und Instandsetzung historischer Bausubstanz. Die Altbausanierung verschiedener Objekte, wie die des Anatomischen Instituts in Rostock und computergestütztes Facility Manage-ment in der Malzfabrik Grevesmühlen bis hin zur Umnutzung eines Kemladens in Wismar, runden die Ausstellung inhaltlich ab, so dass sicherlich für jeden Interessierten etwas dabei sein wird.

Wer beim Thema "Holz" Lust auf mehr bekommen hat, dem seien vorab schon zwei Wochenenden, der 25./26.5. und 1./2.6., als besonderes Angebot empfohlen. Jeweils um 10:00 Uhr beginnen Fach-führungen mit Erläuterungen zu alten Schmiede- und Holztechniken im Schiffbau. Treffpunkt ist die Koggenwerft mit dem Koggen-Nachbau im Wismarer Stadthafen. Dieser Nachbau erfolgt im Auftrag des Archäologischen Landesmuseums M-V in Trägerschaft des Vereins Poeler Kogge. e. V.

Bei Rückfragen wenden sie sich bitte direkt an Frau Prof. Dr. rer nat. Claudia von Laar, Tel.: (03841) 753 547 bzw. E-Mail: c.von_laar@bau.hs-wismar.de oder Herrn Prof. dr.-Ing. Günter Vogel, Tel.: (03841) 753 649 bzw. E-Mail: g.vogel@bau.hs-wismar.de. Vor Ort stehen Studenten/innen des Fach-bereiches während der Ausstellungszeiten für Rückfragen zur Verfügung.

Kerstin Baldauf
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