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Der mobilen Welt auf der Spur

01.07.2008 - (idw) Technische Universität München

Münchner Fachkonferenz für Mobilitätsforscher und Künstler Weltweiter Verkehr, Wochenend-Beziehungen quer durch Europa, internationale berufliche Mobilität, künstlerische oder kommerzielle Projekte mit weltweit verteilten Partnern: Die Globalisierung spielt im Rahmen der modernen Lebens- und Arbeitsgestaltung eine immer größere Rolle.
Wie aber entwickeln sich Mobilität und Verkehr in der Zukunft? Wie können sie geregelt, gestaltet und beherrscht werden? Welche neuen sozialen, technischen und verkehrlichen Netzwerke entstehen? Wie lassen diese sich beschreiben und darstellen, und was lässt sich an ihnen für die Beschreibung moderner Gesellschaften ablesen? Letztlich: Wo liegen die Chancen, wo die Risiken in einer mobilen Welt?

Diesen Fragen widmet sich eine interdisziplinäre Konferenz am 16. und 17. Oktober 2008 in München in der Akademie der Bildenden Künste. Neben Soziologen werden Verkehrswissenschaftler, Ethnologen, Anthropologen, Historiker, Kunstwissenschaftler und bildende Künstler teilnehmen. "In gewisser Weise ist diese Fachkonferenz ein Experiment. Sie bringt Vertreter völlig verschiedener Disziplinen und Denkrichtungen an einen Tisch, um gemeinsam nach Analysekriterien für die mobile Weltgesellschaft zu suchen", sagt Dr. Sven Kesselring. Kesselring ist Soziologe und Mobilitätsforscher an der TU München und Mitbegründer des internationalen Netzwerks cosmobilities.net, in dem sich Mobilitätsforscher und -interessenten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen zusammengeschlossen haben.

Die Münchner Tagung ist dementsprechend auch eine Kooperation zwischen cosmobilities.net, dem Centre of Excellence mobil.TUM am Institut für Verkehrswesen der TU München und der Münchner Akademie der bildenden Künste.
Sven Kesselring: "Uns geht es darum, Gemeinsamkeiten beim Blick auf Mobilität und Verkehr herauszuarbeiten und daraus Projekte für die Zukunft zu entwickeln." Wie groß der Bedarf an einer Debatte der Disziplinen untereinander ist, zeigt die Liste der prominenten Teilnehmer: John Urry aus Lancaster, Mimi Sheller aus Philadelphia, der DOCUMENTA-Künstler Jordan Crandall und viele mehr. Journalisten, aber auch alle anderen an Mobilitätsfragen Interessierte sind herzlich eingeladen, ebenfalls an der Münchner Fachkonferenz teilzunehmen.
Die Veranstaltungssprache ist Englisch.

Informationen zur Tagung:
Dr. Sven Kesselring
Lehrstuhl für Verkehrstechnik der TU München
tel. +49.89.28928598
sven.kesselring@vt.bv.tum.de
Weitere Informationen: http://www.cosmobilities.net
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