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WR zu den Entwicklungsplanungen der "Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn"

07.07.2008 - (idw) Wissenschaftsrat

Der Wissenschaftsrat hat die Anstrengungen der "Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn" (RWH) in Künzelsau (Baden-Württemberg) gewürdigt, sowohl ihr Studienangebot zu erweitern und zu verbessern, als auch ihre Forschungsaktivitäten nachhaltig und zukunftsorientiert zu erhöhen. Die 1988 in der Kreisstadt des Hohenlohekreises als Außenstelle gegründete RWH ist keine eigenständige organisatorische Einheit, sondern bildet als Fakultät für Technik und Wirtschaft eine von sechs Fakultäten der Fachhochschule Heilbronn. Nachdem 2005 das in Künzelsau ansässige Unternehmen Würth eine Stiftung zur Förderung von Forschung und Lehre ins Leben gerufen hatte, wurden dem benachbarten Campus aus dem Stiftungskapital die jährlichen Zinserlöse von ca. 500 T ¤ in Form von Projektfinanzierungen zur Verfügung gestellt und der Standort in "Reinhold-Würth-Hochschule" umbenannt. Anlass für die aktuellen Empfehlungen des Wissenschaftsrates war die Bitte des Landes Baden-Württemberg, die RWH, die 1997 das erste Mal begutachtet wurde, nun ein weiteres Mal im Sinne einer "Stärken-Schwächen-Analyse" zu evaluieren.

Die Studiengänge der Hochschule tragen vor allem der Nachfrage und den Erfordernissen der regionalen Wirtschaft nach Ingenieuren Rechnung, die in dem ländlich geprägten Raum Heilbronn-Franken ausgezeichnete Berufsaussichten haben. Derzeit sind 1.300 Studierende eingeschrieben, die von 41 Professoren und Professorinnen betreut werden. Während der Wissenschaftsrat das von der RWH vorgelegte Konzept zur weiteren Entwicklung in Hinblick auf Studium und Lehre mit der vorhandenen Personal-, Sach- und Raumausstattung in angemessener Qualität für umsetzbar hält, sieht er in der Forschung Defizite, insbesondere in der personellen wie sächlichen Ausstattung. Hochschulleitung und Land wird nachdrücklich empfohlen, ein tragfähiges Gesamtkonzept für die drei Standorte zu entwickeln, das vor allem auf abgestimmte Schwerpunktbildungen und eine Verbesserung der internen Kooperation ausgerichtet sein sollte. Im Einzelnen wird empfohlen, Mechatronik als Forschungsschwerpunkt zu etablieren, den Studiengang Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement auszubauen sowie den integrierenden Studiengang Energiemanagement einzurichten.



Hinweis: Die Stellungnahme zur "Begutachtung der Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn" (Drs. 8633-08) wird im Netz als Volltext (www.wissenschaftsrat.de) veröffentlicht, sie kann aber auch bei der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates per E-Mail (post@wissenschaftsrat.de) angefordert werden.
Weitere Informationen: http://www.wissenschaftsrat.de
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