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Neues Gesundheitssystem - Experten im Bereich der Gesundheitswissenschaften sind gefragt

25.04.2003 - (idw) Fachhochschule Oldenburg / Ostfriesland / Wilhelmshaven

Das Studium der interdisziplinären Gesundheitswissenschaften "Master of Public Health" eröffnet Fachkräften neue berufliche Perspektiven, denn sie werden für die notwendige Neuordnung der Gesundheitsstrukturen gebraucht.

Das Gesundheitssystem, wie es sich im 21. Jahrhundert entwickelt, wird immer komplexer. Der Arbeitsmarkt in diesem Bereich benötigt national und international vielseitig einsetzbare Fachkräfte, die gelernt haben, interdisziplinär und in größeren Zusammenhängen zu denken.
Für den Öffentlichen Gesundheitsdienst und die anderen Leistungserbringer und Kostenträger in der gesundheitlichen und psycho-sozialen Versorgung der Bevölkerung (z.B. die Krankenkassen, Sozialversicherungsträger, Einrichtungen der ambulanten, stationären und rehabilitativen Versorgung, die Kassenärztlichen Vereinigungen, Beratungsstellen, Verbände und Selbsthilfeeinrichtungen) sowie Bildungseinrichtungen, Betriebe und die Forschung wird es immer wichtiger, Expertinnen und Experten zu haben, die in unterschiedlichen Bereichen kompetent sind, um beurteilen zu können, was einerseits machbar und andererseits inhaltlich sinnvoll ist. Der Wandel des Arbeitsmarktes fordert zudem die Bereitschaft zur stärkeren Anpassung der beruflichen Leistungs-fähigkeit an veränderte Anforderungen sowie eine positive Einstellung zum lebenslangen Lernen.

Der Schwerpunkt der gesundheitswissenschaftlichen Ausbildung am Fachbereich Sozialwesen in Emden bildet Praxisnähe und Projektarbeit. Aufbauend auf den bestehenden Kenntnissen wird im berufsbegleitenden Masterstudium Public Health über Projektvorhaben, die von den Studentinnen und Studenten als Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Fachrichtungen in gemeinsamer Arbeit geplant und durchgeführt werden, die gesundheitswissenschaftliche Kompetenz in der Verzahnung von Theorie und Praxis ausgebaut.
Beispiele aus den vergangenen Semestern sind Projekte wie die Etablierung einer kommunalen Gesundheitsberichterstattung, die Einführung von Behandlungs-vereinbarungen im stationären Bereich oder die Einführung einer medizinischen Basisversorgung von Obdachlosen.

Diese Beispiele zeigen bereits, wie gewinnbringend und fördernd der Ansatz des Studiums der Gesundheitswissenschaften ist und von den einzelnen Studierenden über Projektarbeiten gestaltet werden kann.
Die Zusammenarbeit von Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus den verschiedenen Bereichen der Gesundheitsversorgung und der psycho-sozialen Praxis mit Berufserfahrung, an die sich das Studienangebot "Master of Public Health" richtet, stellt eine Bereicherung und Weiterqualifizierung dar, die neue Perspektiven schafft - persönliche, wie auch berufliche in einem sich stetig wandelnden Gesundheitssystem.

Der Bewerbungsschluss für den berufsbegleitenden Aufbaustudiengang "Public Health" für das Wintersemester 2003/2004 ist der 31.Mai 2003.
Als Ansprechpartnerinnen stehen die Mitarbeiterinnen der Studienberatung unter den Telefonnummern (0 49 21) 8 07 -13 71 /-13 73 /-13 74 oder /-13 77 und die Koordinatorin des Studiengangs Gesundheit am Fachbereich Sozialwesen Ursel Wosing-Narr unter der Telefonnummer (0 49 21) 8 07 -11 43 zur Verfügung.
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