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Klimaschutz in der Kommune

14.07.2008 - (idw) Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE

Tagung in der Reihe "Klimawandel GlobalLokal", 16. September 2008, Frankfurt am Main

Am 16. September 2008 veranstalten die Heinriche-Böll-Stiftung Hessen e.V. und das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Frankfurt am Main, die Tagung "Klimaschutz in der Kommune. Zwischen Pragmatismus und langfristigen Zielen" in Frankfurt am Main. Anmeldungen sind bis 11. September 2008 möglich. Geht es darum, Klimaschutzziele zu verwirklichen, sind Kommunen direkt und indirekt betroffen. Gleichzeitig haben sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Wichtige klimarelevante Handlungsfelder, wie Energie, Abfall, Abwasser, Bauen und Wohnen oder Verkehrsplanung liegen in ihrer Verantwortung. Als Planer und Regulierer, als Versorger und Anbieter und nicht zuletzt als Berater, Multiplikator und Vorbild sind sie wichtige Akteure für den Klimaschutz. Angesichts dieser vielfältigen Rollen werden integrierte Lösungen mit langfristiger Perspektive immer wichtiger.

Für Bürgerinnen und Bürger sind die Kommunen, die am leichtesten zu erreichende und beeinflussende Ebene staatlichen Handelns, die Ebene also, auf der Bürger/innenbeteiligung am einfachsten und wirksamsten zu bewerkstelligen ist. Auf der anderen Seite ist effektiver Klimaschutz ohne aktive Unterstützung seitens der Bevölkerung kaum realisierbar. Wie die Rahmenbedingungen kommunalen Handelns aussehen, welche Handlungsoptionen Kommunen haben, um weitreichende Klimaschutzziele verfolgen und erreichen zu können und wie Kommunen diese auch zur Weiterentwicklung des eigenen Profils nutzen können, will die Tagung anhand konkreter, zukunftsweisender Beispiele näher beleuchten und mit Fachleuten diskutieren.

Die Veranstaltungsreihe "Klimawandel GlobalLokal" setzte sich mit den Akteuren und Handlungsebenen auseinander, die in der Klimadebatte bislang nur wenig beachtet werden: private Haushalte, der Alltag der Konsumentinnen und Konsumenten, Städte und Gemeinden. Ziel ist es, alltagsadäquate, praktische Vorschläge in die Diskussion zu bringen, die zeigen, wie die politisch gesetzten Klimaschutzziele in Strategien und Maßnahmen auf globaler wie lokaler Ebene umgesetzt werden können.

Termin:
16. September 2008
13.00-18.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Saalbau Gutleut, Rottweiler Str. 32, 60327 Frankfurt a. M.
http://www.saalbau.com/raumangebot/54/54anfahrt.htm
Programm

13.00 h
Come-Together und Begrüßung

13.15 h
Kommunaler Klimaschutz 2.0:
Klimaschutzpolitische Anforderungen an die Kommunen - ein Überblick
Ulrike Janssen (Klima-Bündnis, Frankfurt a. M.)
Diskussionsrunde

13.45 h
Das Klimaschutzkonzept der Stadt Frankfurt am Main: Rückblick und Ausblick
Dr. Manuela Rottmann (Dezernentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main)
Diskussionsrunde

14.30 - 15.00 h
Pause

15.00 h
Die 2000-Watt-Gesellschaft: Die Stadt Zürich auf dem Weg zur klimaverträglichen Stadt
Toni W. Püntener (Gesundheits- und Umweltdepartment der Stadt Zürich)
Diskussionsrunde

15.45 h
Der Partnerschaftsvertrag: Der Beginn einer nachhaltigen Freundschaft
Matthias von Oesen (proKlima Hannover)
Diskussionsrunde

16.30 h
Nachahmer gesucht: Energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern - kostenneutral den CO2-Ausstoß senken
Dr. Reinhard Jank (Wohnungsbaugesellschaft Volkswohnung, Karlsruhe)
Diskussionsrunde

17.15 - 17.30 h
Kaffeepause

17.30 - 18.30 h
Die klimafreundliche Kommune der Zukunft?
Podiumsdiskussion
mit Dr. Werner Neumann (Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main)
und Referentinnen und Referenten der Tagung

Tagungsgebühr:
Euro 12.-, ermäßigt Euro 7.- (Studierende/Auszubildende, Erwerbslose)

Information und Anmeldung:
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e. V.
Niddastr. 64, 60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069/ 23 10 90
Ralf Zwengel
E-Mail: zwengel@hbs-hessen.de

Die Veranstalter;
Die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. steht als Trägerin der politischen Bildungsarbeit der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe, ist aber politisch und rechtlich unabhängig. Sie sieht ihre Aufgabe darin, den politischen Dialog zu fördern und die öffentliche Auseinandersetzung zu gesellschaftlich relevanten Themen der Zeit zu organisieren. Heinrich Bölls Ermutigung zur zivilgesellschaftlichen Einmischung in die Politik ist Vorbild für die Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.
http://www.hbs-hessen.de

Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) hat langjährige Erfahrungen in der integrierten Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung, die fächerübergreifend Wissen aus den Natur- und Sozialwissenschaften mit dem Wissen verschiedener sozialer Akteure und Akteursgruppen transdisziplinär verknüpft. Das Institut bietet zukunftsfähige Lösungskonzepte und Analyse-Instrumente für politische, ökologische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungsdynamiken. http://www.isoe.de

Weitere Informationen: http://www.isoe.de/ftp/ISOE_HBS_klima0608.pdf - Veranstaltungsflyer
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