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Tagung "Film Transnational: Europäische und amerikanische Perspektiven"

15.07.2008 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft erwartet Teilnehmer aus fünf Ländern
Mit dem "Kino der doppelten Kulturen" - Spielfilme meist junger Filmemacher, die wie ihre Protagonisten mehreren Kulturen zugehören - und der Frage nach kultureller Identität befasst sich eine medienwissenschaftliche Tagung, die am 18. und 19. Juli 2008 an der Universität Göttingen stattfindet. Dabei werden film- und kulturwissenschaftliche Konzepte von Transnationalität und Transkulturalität vorgestellt und mit Blick auf Filmkulturen in verschiedenen Ländern und Regionen diskutiert. Pressemitteilung
Göttingen, 15. Juli 2008 / Nr. 166/2008

Tagung "Film Transnational: Europäische und amerikanische Perspektiven"
Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft erwartet Teilnehmer aus fünf Ländern

(pug) Mit dem "Kino der doppelten Kulturen" - Spielfilme meist junger Filmemacher, die wie ihre Protagonisten mehreren Kulturen zugehören - und der Frage nach kultureller Identität befasst sich eine medienwissenschaftliche Tagung, die am 18. und 19. Juli 2008 an der Universität Göttingen stattfindet. Dabei werden film- und kulturwissenschaftliche Konzepte von Transnationalität und Transkulturalität vorgestellt und mit Blick auf Filmkulturen in verschiedenen Ländern und Regionen diskutiert. Zu der internationalen Tagung mit dem Titel ?Film Transnational: Europäische und amerikanische Perspektiven? konnten die Organisatoren Referenten aus Deutschland, Großbritannien und Indien sowie den Niederlanden und den USA gewinnen.

"Transnationale Spielfilme finden sich in der Kinolandschaft überall dort, wo die Gesellschaft durch Migrationsbewegungen oder durch Minderheiten in der Diaspora, durch Ein- und Auswanderung, Arbeitsmigration, Asyl- oder Exilsituationen geprägt ist", erläutert Dr. Ricarda Strobel vom Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft, die die Tagung zusammen mit Dr. Andreas Jahn-Sudmann organisiert hat. Beispiele sind Fatih Akins preisgekrönter deutsch-türkischer Spielfilm "Gegen die Wand" (2004), das französische "cinéma beur", die Filme indisch-pakistanischer Regisseure in Großbritannien oder das "Chicano cinema" in den USA.

Die Vorträge zum Auftakt der Tagung befassen sich mit Einwanderungsprozessen und Pluralisierung der Gesellschaften sowie der Identität von Migranten als Teil politischer Debatten und interdisziplinärer Forschungsansätze. Anschließend geht es um postkoloniale Perspektiven in Filmen aus Hollywood und Bollywood sowie um filmische Erfahrungsformen von Migration und Exil. Darüber hinaus soll der transnationale Film unter den Bedingungen einer Kinokultur im globalen Maßstab analysiert werden.

Kontaktadresse:
Dr. Ricarda Strobel, Dr. Andreas Jahn-Sudmann
Georg-August-Universität Göttingen
Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft
Humboldtallee 32, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 39-19834 und 39-9373
e-mail: rstrobe1@uni-goettingen.de und ajahn2@uni-goettingen.de
Weitere Informationen: http://zim.uni-goettingen.de/film_transnational
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