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Weltmarktführer in der Hydraulik kooperiert mit der Hochschule Ulm

15.07.2008 - (idw) Hochschule Ulm

Die Bosch Rexroth AG, einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien, und die Hochschule Ulm sind am 14. Juli 2008 in Elchingen eine Kooperation eingegangen. Gegenstand des Kooperationsvertrages ist die enge Zusammenarbeit von Hochschule und Unternehmen in den Bereichen Lehre und angewandte Forschung. Unterzeichnet haben der Rektor der Hochschule Ulm, Professor Dr. Achim Bubenzer, sowie von Seiten Bosch Rexroth Hans Haap, kaufmännischer Leiter des Werks Elchingen, Dr. Thomas Kunze, Leiter Entwicklung Produkte des Produktbereichs Drives, sowie Andreas Engler, Leiter Materialwirtschaft im Werk Elchingen und Horb.

Der Vertrag regelt die Beteiligung der Bosch Rexroth AG am derzeit entstehenden Automotive Center der Hochschule Ulm. Bosch Rexroth wird hier einen Prüfstand zur Entwicklung modernster Hydraulikkomponenten aufbauen. Der Baubeginn ist für Ende 2008 geplant, die Inbetriebnahme bereits für das kommende Jahr. Die Hochschule Ulm wird den neuen Prüfstand im Rahmen der Lehre für alle technisch orientierten Bachelor- und Masterstudiengänge einsetzen, insbesondere im Bereich Fahrzeugtechnik und Maschinenbau sowie in der Produktionstechnik. Den Studierenden wird so die Möglichkeit eröffnet, praktische Erfahrungen an modernster industrieller Prüftechnik zu sammeln.

Bosch Rexroth wird den Prüfstand für angewandte Forschung und Entwicklung nutzen: Der künftige Betreiber des Prüfstandes, das neu gegründete Steinbeis-Transferzentrum Hydrauliksysteme, wird dabei im Auftrag des Weltmarktführers tätig sein. Unter Leitung von Professor Dr. Josef Kurfeß werden im Transferzentrum Pumpen und Motoren getestet, die weltweit für mobile Anwendungen in Nutzfahrzeugen aller Art zum Einsatz kommen. Professor Kurfeß ist Mitglied der Fakultät Produktionstechnik und Produktionswirtschaft der Hochschule Ulm.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wird die Verbindung von Hochschullehre, Hochschulforschung und industrieller Entwicklung an der Hochschule Ulm auch auf wirtschaftliche Weise intensiviert. Der neue Prüfstand ist darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zur Sicherung von fachlich und praxisorientiert ideal ausgebildetem Ingenieurnachwuchs für die Hydraulikunternehmen der Region.

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