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"Moving Lines" - die Installation am Fraunhofer-Haus

15.07.2008 - (idw) Fraunhofer-Gesellschaft

Am Donnerstag, den 17. Juli 2008 wird gegen 21.30 Uhr die Installation "Moving Lines" des Augsburger Künstler Reinhold Föst vor dem Fraunhofer-Haus symbolisch enthüllt. Das Objekt aus 81 Edelstahlrohren soll nicht nur die Fraunhofer-Gesellschaft als Ganzes thematisieren, sondern ist auch Ausdruck für die Einzigartigkeit und Selbständigkeit der Institute. Es steht für Innovation, Bewegung, Fortschritt und Kreativität - für Gemeinsamkeit und Individualität. "Die Installation haben wir initiert, um einen künstlerischen Ausdruck für die Fraunhofer-Gesellschaft zu finden, in der sich etwa 80 Einrichtungen zu einer großen, einheitlichen Struktur zusammenfügen", fasst Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, die Aufgabe zusammen. "Wir wollten ein Kunstwerk für den Außenbereich des Fraunhofer-Hauses, das die Zusammengehörigkeit und Verbundenheit symbolisiert zwischen den Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft - Zentrale, Institute, Verbünde, Allianzen - und gleichzeitig auf die Individualität der einzelnen verweist." Material und Form des Objekts sollen im Einklang mit der baulichen Gestaltung des Hauses stehen. Mit Moving Lines entwarf der Augsburger Künstler Reinhold Föst eine Installation, bestehend aus 81 Edelstahlrohren, die als bewegliches Ganzes genau dieses Zusammenspiel darstellt.

"Moving Lines" bezieht seine gestalterische Qualität aus der klassischen Grundform des quadratischen Prismas und dessen Auflösung in eine lineare Struktur. Je nach Blickwinkel und der Bewegung der Formteile durch Windkraft eröffnet sich ein differenziertes Bild, in der Ausgewogenheit von Einzelelementen, Bündelungen und Gesamtheit. Die gestalterische Erscheinung der Installation wird durch den Einsatz von Licht und ein Klangerlebnis zusätzlich gesteigert, das bei Berührung der Formteile durch Windkraft erzeugt wird. "'Moving Lines' ist im übertragenen Sinne ein Seismograph, der wie die Fraunhofer-Gesellschaft, sensibel auf Entwicklungen und Veränderungen unserer Zeit reagiert", kommentiert Reinhold Föst die Installation.

Verstärkt wird dieser Eindruck durch eine innovative Beleuchtung, die gemeinsam mit OSRAM Light Consulting in München realisiert wurde. 20 der Edelstalrohre sind mit jeweils 250 hochwertigen LEDs bestückt, um das Objekt in verschiedenen Farben eindrucksvoll zu beleuchten. Eine Verbindung zwischen OSRAM und Fraunhofer besteht auch auf wissenschaftlicher Ebene: Ein gemeinsames Forscherteam entwickelte in den letzten Jahren Hochleistungs-LEDs und wurde dafür 2007 mit dem Zukunftspreis des Bundespräsidenten ausgezeichnet.
Reinhard Föst war von 1992 bis 1996 Dozent an der Fachhochschule Augsburg und arbeitet heute als freischaffender Künstler. Mit seinem KunstNetzwerk hat er bereits reichlich Erfahrung mit der Realisierung von inspirierenden Kunst-Projekten bei Firmen gesammelt.

Ansprechpartnerin:
Dorothée Veronesi
Telefon 0 89 / 12 05-13 68
Fax 0 89 / 12 05-75 13
dorothee.veronesi@zv.fraunhofer.de

Fraunhofer-Gesellschaft
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Hansastraße 27c
80686 München
Weitere Informationen: http://www.fraunhofer.de/fhg/events
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