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TU München begrüßt Empfehlungen zur Zukunft der Exzellenzinitiative

17.07.2008 - (idw) Technische Universität München

Präsident Herrmann spricht vom "Wissenschaftsprinzip Wettbewerb" und sieht in der Exzellenzinitiative ein wichtiges Instrument zur Profilierung der deutschen Universitäten Die Technische Universität München (TUM) begrüßt das klare Votum der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats (WR) zur Fortführung der Exzellenzinitiative. Die beiden zentralen nationalen Wissenschaftsinstitutionen haben der Politik vorgeschlagen, das wettbewerbliche, wissenschaftsgeleitete Exzellenzprogramm des Bundes und der Länder in allen drei Förderlinien über den Zeitraum der ersten 5 Jahre hinaus fortzusetzen.

"Wir unterstützen diese Empfehlung, weil damit die wettbewerbliche Differenzierung der deutschen Universitätslandschaft mit dem verschärften internationalen Wettbewerb gleichziehen kann," sagte TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann in München. Die Exzellenzinitiative, so Herrmann, habe die hohe Leistungsfähigkeit der deutschen Wissenschaft mit einer bewussten Akzentsetzung sichtbar gemacht und gleichzeitig zu einer leistungsorientierten Binnendifferenzierung in den einzelnen Universitäten geführt. "Es gibt keine Sieger und Verlierer. Gewonnen hat der Wissenschaftsstandort Deutschland, gewonnen hat das Selbstbewusstsein der deutschen Universitäten in der fruchtbaren Allianz mit den exzellenten außeruniversitären Forschungsinstitutionen."

TUM-Präsident Herrmann begrüßt vor allem, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat künftig auch die institutionelle Steuerung, Weiterentwicklung und Verbesserung der akademischen Lehre in die Zukunftskonzepte eingebunden wissen wollen. "Lehre und Forschung fügen sich wie zwei aufeinander abgestimmte Halbkugeln zu einem Ganzen zusammen. Nur wo dies gelingt, erfüllt die Universität ihre gesellschaftliche Mission," so Herrmann. Dies treffe auf jede Universität zu, die diesen Namen verdiene. Vom überheblichen Gerede der "Forschungsuniversität" halte er nichts.

Die TU München war 2006 auf Anhieb als eine von drei Exzellenzuniversitäten ausgewählt worden. In der Umsetzung ihres Zukunftskonzepts ist die TUM erfolgreich: In den vergangenen eineinhalb Jahren hat das TUM-Institute of Advanced Study (TUM-IAS) bereits 16 Spitzenwissenschaftler aus aller Welt einschließlich des Nobelpreisträgers Bert Sakman als Fellows berufen. Der renommierte Ingenieur Professor Patrick Dewilde aus Delft konnte als Direktor des Instituts gewonnen werden. Ein Neubau für 10 Millionen Euro wird von der BMW Group auf dem TUM-Campus in Garching gebaut.

Auch die "TUM-International Graduate School of Science and Engineering" (IGSSE), in der interdisziplinäre Spitzenforschung im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie in der Medizin gefördert wird, ist erfolgreich an den Start gegangen. Bisher haben 30 interdisziplinäre Projektteams mit 142 Doktoranden (davon 43 Stipendiaten) ihre Arbeit aufgenommen.

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