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Den Kölner Dom in der TU Berlin hören-großes Klangereignis mit 2700 Lautsprechern

21.07.2008 - (idw) Technische Universität Berlin

Mit Wellenfeldsynthese wird die gewaltige Akustik des Kölner Doms per Live-Übertragung reproduziert Am 29. Juli können Berlinerinnen und Berliner eine Orgelkomposition von Olivier Messiaen so hören, als würden sie leibhaftig im Kölner Dom sitzen. Das Konzert in Köln wird durch eine aufwändige Mikrofonierung unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie (IDMT) durch Studierende der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf aufgenommen. Die Audiosignale werden über eine Laserstrecke der Fa. Optel in Hamburg zur Kunsthochschule für Medien in Köln und von dort über eine Breitband-Internetverbindung in den Hörsaal der TU Berlin übertragen.
Der Hörsaal H 104, ausgestattet mit einem weltweit einzigartigen System zur Wellenfeldsynthese, ermöglicht das Hören in 3-D als eine Art
akustische Holographie. Ein 86 Meter langes Band - bestehend aus 2700 Lautsprechern - umläuft das Auditorium mit seinen 650 Sitzplätzen etwa in Ohrhöhe der Zuhörer und wird eine authentische Reproduktion der Akustik der gewaltigen Kathedrale zu Gehör bringen. Dieses einzigartige Hörerlebnis wird visuell durch eine Bildübertragung aus dem Kölner Dom unterstützt.

"Livre du Saint Sacrement" von Olivier Messiaen (1908-1992) gilt als einer der bedeutendsten Orgelkompositionen des 20. Jahrhunderts

Zeit: Dienstag, 29.07.2008, um 19.30 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H 104 (Nähe Ernst-Reuter-Platz)

Das Konzert ist Bestandteil des Festivals INVENTIONEN, der 5.TH SOUND AND MUSIC COMPUTING CONFERENCE vom 31.7. bis zum 03.08.2008 und der Konzertreihe "Neue Musik multimedial", präsentiert in Kooperation mit ohrenstrand.net, einem Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch das Netzwerk Neue Musik und unterstützt vom Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei, Kulturelle Angelegenheiten.

In diesem Rahmen finden zwei weitere Konzerte im Hörsaal H 104 der TU Berlin statt: "Von Mono zum Wellenfeld" ist eine Zeitreise durch die Geschichte der elektronischen Musik. Es werden Werke aus der Mono-Ära bis hin zu Kompositionen für ein akumatisches Lautsprecherorchester und Wellenfeldsynthese zu hören sein. Dabei sind die Lautsprecher nicht nur Instrument zur Erzeugung von Klängen, sondern auch zur Erschaffung von natürlichen und künstlichen, realen und virtuellen Räumen. Im Programm finden sich unterschiedliche ästhetische Strömungen mit Werken von Gilles Gobeil, Karel Goeyvaerts, Rolf Enström, Franco Donatoni, Earl Brown, Henri Pousseur, Walter Ruttmann, Pei-Yu Shi, Kees Tazelaar und einigen mehr.

Von Mono zum Wellenfeld I: Freitag, 01.08.2008, um 20.30 Uhr:
Von Mono zum Wellenfeld II: Samstag, 02.08.2008, um 20.30 Uhr:
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H 104

Das als Kooperation des Elektronischen Studios der TU Berlin mit dem Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgerichtete Festival INVENTIONEN 2008 bietet darüber hinaus Konzerte in der Kirche St. Elisabeth und Klanginstallationen im Kleinen Wasserspeicher Prenzlauer Berg.
Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie unter: www.inventionen.de

Eintrittspreise: Konzerte Tageskarte 10¤
Ermäßigt 7¤
Reservierung: Tel.: +49-30-202208-28
E-Mail: inventionen@daad.de

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Stefan Weinzierl, TU Berlin, Institut für Sprache und Kommunikation, Fachgebiet Audiokommuni-kation, Tel.: 030/314-25359, E-Mail: stefan.weinzierl@tu-berlin.de, und Dipl.-Ing. Folkmar Hein, TU Berlin, Institut für Sprache und Kommunikation, Fachgebiet Audiokommunikation, Tel.: 030/314-22327, E-Mail: folkmar.hein@tu-berlin.de


Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

"EIN-Blick für Journalisten" - Serviceangebot der TU Berlin für Medien-vertreter: Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter: www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
Weitere Informationen: http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608 http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
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