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Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Weissrussland

27.04.2003 - (idw) Fachhochschule Mannheim - Hochschule für Technik und Gestaltung

Mit einer "Dissemination Conference" ging im April 2003 an der Polotsker Staatsuniversität (PSU) in Novopolotsk, Weissrussland, ein über zwei Jahre hinweg mit rund 250.000 Euro von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt zur Verbesserung der Studierendenbetreuung an der PSU zu Ende. Neben der Fachhochschule Mannheim waren am Projekt die Universität Genua und die Technische Hochschule Stockholm als westliche Hochschulen beteiligt.

Das Projekt war vor allem geprägt durch regen Austausch von Besuchergruppen zwischen allen Beteiligten. Aber auch die Geräteausstattung an der Polotsker Staatsuniversität konnte erheblich verbessert werden. Deutlich spürbar brachte das Projekt ein intensives Kennenlernen aller Projektpartner untereinander und schuf als Basis für zukünftige Zusammenarbeit ein geradezu freundschaftliches Vertrauen.

Die Umsetzung des Projektziels an der Polotsker Staatsuniversität ist beeindruckend. Man hat ein völlig neues Studierendenbetreuungszentrum geschaffen, das in Eigenverantwortung von Studierenden unserer Partnerhochschule selbst betrieben wird. Neue Dienstleistungen für Studierende wurden eingerichtet, aber auch für die Hochschule; um jede gruppiert sich ein eigener Arbeitskreis, der sein Angebot selbst gestaltet und entwickelt. Es gibt Angebote für Studentenreisen, für Öffentlichkeitsarbeit (Zeitung, Fernsehen), für Hochschulmarketing (Betreuung von Kontakten zu Sekundarschulen, Werbung für die PSU), für Kulturelles (Theater und Kleinkunst). Als besonders wichtig hat sich bereits jetzt die Rechtsberatung etabliert, die man auch den Bürgern der Stadt zur Verfügung stellt.

Auch die Konferenz selbst wurde weitgehend von den Studierenden bestritten, die ihre neuen Einrichtungen und Dienstleistungen präsentierten. Die Konferenz klang aus mit einer freien Gesprächsrunde zwischen den Teilnehmern, etwa 120 Vertretern weissrussischer Hochschulen, kultureller Einrichtungen, einschlägiger Ministerien, aber auch der Presse und des Fernsehens, den Veranstaltern sowie den Projektkoordinatoren aus Schweden, Italien und Deutschland. Nach dem großen Erfolg des internationalen Projektes gibt es Anzeichen, dass Brüssel auch das beantragte Nachfolgeprojekt, Informationsflüsse an der Polotsker Staatsuniversität, unterstützen wird.
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