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Nürnberg, Fürth, Erlangen: "Die Lange Nacht der Wissenschaften"

27.04.2003 - (idw) Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg

Am 25. Oktober 2003 findet die erste Wissenschaftsnacht in Süddeutschland statt - und die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg mischt kräftig mit. Professoren und Mitarbeiter werden in voraussichtlich 40 einzelnen Veranstaltungen - Versuche, Vorträge, Workshops und Präsentationen - den hoffentlich zahlreich erscheinenden Gästen Wissenschaft näher bringen. "Der Roboter als Straßenmaler", "Karibik und Arktis unter einem Dach" oder "Spaghettibrücken-Wettbewerb" sind nur einige verheißungsvolle Namen, die bereits erahnen lassen, was die Besucher am 25. Oktober erwarten wird. Auf Initiative der Kulturidee GmbH organisieren die Hochschulen des Städtedreiecks dieses Event gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen.


Mit diesem Plakat des FH-Studenten Karsten Friemel wird im Herbst für "Die Lange Nacht der Wissenschaften" geworben Eine "Nacht in der Nacht" bietet das Anwendungszentrum für polymere optische Fasern (POF-AC) der Hochschule: Unter dem Titel "Die Lange Nacht der Photonik" werden Professoren die Bedeutung des Lichts für das Leben im Alltag, aber insbesondere in der Wissenschaft allgemeinverständlich vermitteln. Chemie-Professoren bieten in der "Langen Nacht der Mikroorganismen" die Möglichkeit zur "Schnupper-Mikroskopie". Ski- oder Fahrradbrillen können im Windkanal getestet werden: Dort werden Luftgeschwindigkeiten von 0 bis 145 km/h simuliert - und deren Wirkung auf Ski- oder Fahrradbrillen. Unter dem Titel "Faszination GLAS" zeigen Mitarbeiter und Professoren die Herstellung und Verarbeitung von Glas und Glaskunstwerken. Im Hafenofen wird ein weltweit neuartiges Glas geschmolzen: "Super-Bleifrei", bleifreies Kristallglas. Mit Werbung, insbesondere mit Werbefilmen beschäftigen sich zwei Präsentationen: Aufgaben, Inhalt und Funktionsweise von Werbung versucht der Fachbereich Betriebswirtschaft darzustellen. Passend zum Thema werden Filme der "Cannes-Rolle", also die besten Werbefilme der Welt, gezeigt.
Der Fachbereich Gestaltung präsentiert die "Ohm-Rolle": Unter diesem Titel zeigen die Studierenden aus dem Bereich "AV Medien: Video und Computeranimation" ihre im Rahmen des Studiums angefertigten Kurzfilme, unter anderem Commercials, Musikvideos und Station ID's. Seine Jahresausstellung mit den Arbeiten aus allen Semestern präsentiert der Fachbereich Architektur. In den Laboren für thermische bzw. mechanische Verfahrenstechnik können sich die Besucher in "Heiße Verfahren zum Anfassen und Begreifen" einweihen lassen. Im Robotiklabor werden Roboter die Besucher wie Straßenmaler porträtieren: Jeder Besucher wird fotografiert, aus dem Bild wird ein Roboterprogramm erzeugt: Der Roboter "malt" ein Porträt, das der Besucher mit nach Hause nehmen kann. Ebenfalls im Fachbereich Maschinenbau und Versorgungstechnik befindet sich die Klimakammer, in der Zonen mit verschiedenen Klimaten erzeugt werden können, z. B. eine Zone mit arktischen Klima, eine mit tropischem Klima. Beide Klimazonen sind nur durch eine Verglasung voneinander getrennt. Besucher können beide Zonen besuchen, in der einen Zone wird Grog gereicht, in der anderen Eisdrinks. Mit dieser Vorführung zeigt der Fachbereich Strömungsverhältnisse und Probleme des Wärmeübergangs, wie sie beispielsweise an Gebäudeverglasungen im Winter auftreten. Highlight der Statikausbildung im Fachbereich Bauingenieurwesen sind die mittlerweile legendären Turm- oder Brückenbau-Wettbewerbe. Ihr erarbeitetes Wissen und Können stellen die Studenten im Rahmen eines Spaghettibrückenwettbewerbs unter Beweis: Aus einer vorgegebenen Menge Nudeln bauen sie im Laufe des Sommersemesters Spaghettibrücken. In der "Langen Nacht der Wissenschaften" werden diese bis zum Versagen belastet. Egal ob Nudeln, Papier, Stahl, Beton oder Holz: Die auftauchenden statischen Probleme sind im Prinzip immer die gleichen.
Dies war nur eine kleine Auswahl der in der Langen Nacht der Wissenschaften am 25. Oktober stattfindenden Angebote der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Alle Angebote finden auf kleinem Raum statt: in den Gebäuden der Hochschule rund um die Wöhrder Wiese. Für den Besucher hat dies den Vorteil, eine große Zahl an Veranstaltungen ohne zeitraubende Wege besuchen zu können. Nicht nur Wissensdurst darf gestillt werden: In der Mensateria am Keßlerplatz wird das Studentenwerk auch für das leibliche Wohl sorgen. Über den Öffentlichen Personennahverkehr sowie die Shuttle-Touren ist die Hochschule an die anderen Veranstaltungsorte hervorragend angeschlossen. An der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg bestehen zudem Parkmöglichkeiten am Keßlerplatz und in der Tiefgarage unter dem Gebäudekomplex in der Wassertorstraße.

Mit 7.500 Studierenden aus 87 Nationen und rund 260 Professoren gehört die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg zu den zehn größten Fachhochschulen Deutschlands. Als moderne Hochschule für angewandte Wissenschaften mit einer nahezu 180-jährigen Tradition bietet sie ein sehr breit gefächertes Spektrum an grundständigen Studiengängen und berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten.

Student der FH Nürnberg gestaltet Plakat für "Die Lange Nacht der Wissenschaften"

Ein Student der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg wird im Vorfeld der "Langen Nacht der Wissenschaften" besonders aufmerksam im gesamten Großraum Nürnberg unterwegs sein: Karsten Friemel, 26-jähriger Mediendesign-Student im Fachbereich Gestaltung der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg, hat das Plakat für die "Lange Nacht der Wissenschaften" am 25. Oktober 2003 entworfen, mit dem etwa ab September für die Veranstaltung geworben wird.
Im Wintersemester 2002/2003 hatte Prof. Peter Krüll aus dem Fachbereich Gestaltung seine Studierenden im Rahmen einer Semesterarbeit beauftragt, Plakatentwürfe für "Die Lange Nacht der Wissenschaften" zu gestalten. Heraus kamen 27 hochwertige Plakate. Eine Jury hatte dann die nicht leichte Aufgabe, ein Plakat auszuwählen, das im Vorfeld der Veranstaltung als Werbemedium - als Plakat (ca. 6000), als Banner und in Zeitungsanzeigen und auf dem Programmheft (Auflage ca. 50.000) - eingesetzt werden soll. Neben ästhetischen Aspekten hatte die Jury auch ganz praktische Erwägungen zu berücksichtigen, beispielsweise die Lesbarkeit der Schrift. Außerdem durfte das Plakat nicht einseitig ein wissenschaftliches Themenfeld darstellen, schließlich sollen sich alle Veranstalter mit dem Plakat identifizieren können. Karsten Friemels Plakat erfüllte alle Kriterien: ästethisch höchst anspruchsvoll, zeitgemäß, ruhig, sachlich, es lässt Raum für die gesamte Breite der Wissenschaften.

Platz zwei des Wettbewerbs belegten Jessica Püntzner und Nina Löb, auf Platz drei kam Regina Heinlein. Die Preisträger teilen sich ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Das Plakatmotiv kann digital angefordert werden bei der Kulturidee GmbH, Tel. 0911/810260 oder per E-Mail: info@kulturidee.de.

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