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Göttinger Nachwuchswissenschaftler mit Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet

24.07.2008 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Max-Planck-Gesellschaft würdigt Forschungsarbeiten in der experimentellen Teilchenphysik
Für Forschungen auf dem Gebiet der experimentellen Teilchenphysik hat die Max-Planck-Gesellschaft den Göttinger Wissenschaftler Dr. Kevin Kröninger mit der Otto-Hahn-Medaille 2007 ausgezeichnet. Gewürdigt werden damit seine Untersuchungen zur Masse der Elementarteilchen Neutrinos, die der junge Forscher, ein Alumnus der Georgia Augusta, am Max-Planck-Institut für Physik in München begonnen hat und seit August vergangenen Jahres an der Universität Göttingen fortsetzt. Pressemitteilung
Göttingen, 24. Juli 2008 / Nr. 173/2008

Göttinger Nachwuchswissenschaftler mit Otto-Hahn-Medaille ausgezeichnet
Max-Planck-Gesellschaft würdigt Forschungsarbeiten in der experimentellen Teilchenphysik

(pug) Für Forschungen auf dem Gebiet der experimentellen Teilchenphysik hat die Max-Planck-Gesellschaft den Göttinger Wissenschaftler Dr. Kevin Kröninger mit der Otto-Hahn-Medaille 2007 ausgezeichnet. Gewürdigt werden damit seine Untersuchungen zur Masse der Elementarteilchen Neutrinos, die der junge Forscher, ein Alumnus der Georgia Augusta, am Max-Planck-Institut für Physik in München begonnen hat und seit August vergangenen Jahres an der Universität Göttingen fortsetzt. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis für herausragende Nachwuchwissenschaftler wurde während der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft in Dresden vergeben.

Neutrinos sind Elementarteilchen mit sehr kleiner Masse, dessen genauer Wert bislang unbekannt ist. "Die Existenz einer Masse deutet aber darauf hin, dass Neutrinos im Gegensatz zu allen anderen Elementarteilchen ihre eigenen Antiteilchen sein könnten", erläutert Dr. Kröninger. Im Rahmen seiner Promotion war er an der Entwicklung eines Experiments beteiligt, mit dem erstmals der Massewert gemessen und die Antiteilchen-These überprüft werden könnte. Die in den kommenden Jahren erwarteten Ergebnisse werden unter anderem Konsequenzen für das Verständnis des Mikrokosmos und für die quantitative Analyse von dunkler Materie haben.

Kevin Kröninger (Jahrgang 1978) hat an den Universitäten Göttingen und Bonn sowie im amerikanischen Boston studiert; Forschungsaufenthalte führten ihn an weitere Laboratorien in die USA sowie nach Italien. Im Jahr 2005 wechselte er an das MPI für Physik. Es folgte im Juni 2007 die Promotion. In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Arnulf Quadt am II. Physikalischen Institut befasst sich Dr. Kröninger jetzt mit der Natur des schwersten bekannten Elementarteilchens, des Top-Quarks.

Hinweis an die Redaktionen:
Ein digitales Porträtfoto von Dr. Kevin Kröninger kann in der Pressestelle angefordert werden.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Arnulf Quadt
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Physik ? II. Physikalisches Institut
Friedrich-Hund-Platz 1, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-7635, Fax (0551) 39-4493
e-mail: aquadt@uni-goettingen.de
Weitere Informationen: http://www.ph2.physik.uni-goettingen.de
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