Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 17. Juni 2019 

Universität richtet neues Studienfach Europa- und Nordamerika-Studien ein

28.04.2003 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Die Universität Göttingen hat zum Sommersemester 2003 das Magisterstudienfach Europa- und Nordamerika-Studien eingerichtet. Studienschwerpunkte bilden Theorien und Methoden der vergleichenden Sozialwissenschaft, die internationalen Beziehungen, die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systeme einzelner Länder, vergleichende Analysen sowie Fragen der Integration und Prozesse der Internationalisierung. Tätigkeitsfelder für Absolventen eröffnen sich in der Europäischen Union, bei internationalen oder nationalen Organisationen, in politischen Institutionen, in Hochschulen und Forschungseinrichtungen, in Unternehmen und Unternehmensberatungen, in den Bereichen Medien, Öffentlichkeitsarbeit und PR sowie in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung.

Pressemitteilung
Göttingen, 28. April 2003 / nr. 92/2003

Universität richtet neues Studienfach Europa- und Nordamerika-Studien ein
International und interdisziplinär ausgerichtetes Angebot mit dem Abschluss Magister

(pug) Die Universität Göttingen hat zum Sommersemester 2003 das Magisterstudienfach Europa- und Nordamerika-Studien eingerichtet. "Mit diesem Studienangebot trägt die Georgia Augusta dem sich derzeit europaweit abzeichnenden Trend einer verstärkten Realisierung regionalwissenschaftlicher Studiengänge Rechnung", sagt Prof. Dr. Wolfgang Knöbl vom Zentrum für Europa- und Nordamerika-Studien (ZENS), das die Einrichtung des neuen Faches initiiert hat. "Durch die doppelte Ausrichtung auf Europa und zugleich Nordamerika haben die Studierenden erstmals die Möglichkeit, wichtige Industrieländer in einer systematisch-vergleichenden Perspektive kennen zu lernen." Studienschwerpunkte bilden Theorien und Methoden der vergleichenden Sozialwissenschaft, die internationalen Beziehungen, die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systeme einzelner Länder, vergleichende Analysen sowie Fragen der Integration und Prozesse der Internationalisierung.

Das Studienfach Europa- und Nordamerika-Studien wendet sich an Studierende der Magisterstudiengänge Politikwissenschaft und Sziologie, die die neue Fachrichtung nach erfolgreichem Abschluss des Grundstudiums als Hauptfach belegen können. Für Studentinnen und Studenten der Diplom-Sozialwissenschaften ist der Wechsel in den Magisterstudiengang nach dem Vordiplom möglich. Für die Magisterprüfung müssen gute Kenntnisse im Englischen und in einer weiteren Fremdsprache nachgewiesen werden. Außerdem sollten die Studierenden mindestens ein Semester im Ausland verbringen oder ein Auslandspraktikum vorweisen können. Tätigkeitsfelder für Absolventen dieses "in hohem Grade berufsqualifizierenden Studienganges" eröffnen sich, so Prof. Knöbl, in der Europäischen Union, bei internationalen oder nationalen Organisationen, in politischen Institutionen, in Hochschulen und Forschungseinrichtungen, in Unternehmen und Unternehmensberatungen, in den Bereichen Medien, Öffentlichkeitsarbeit und PR sowie in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung.

Weitere Auskünfte erteilen Prof. Knöbl (e-mail: wknoebl@uni-goettingen.de) und Dr. Frank Adloff (e-mail: fadloff@uni-goettingen.de). Kontakt: Helga Mansaray, Zentrum für Europa- und Nordamerika-Studien, Humboldtallee 3, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 39-7204.

Kontaktadresse:
Helga Mansaray
Georg-August-Universität Göttingen
Zentrum für Europa- und Nordamerikastudien (ZENS)
Humboldtallee 3, 37073 Göttingen
Tel. (0551) 39-7204, Fax (0551) 39-7200
e-mail: hjackso@uni-goettingen.de
Internet: www.gwdg.de/~zens
uniprotokolle > Nachrichten > Universität richtet neues Studienfach Europa- und Nordamerika-Studien ein

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/16122/">Universität richtet neues Studienfach Europa- und Nordamerika-Studien ein </a>