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Einen Lebenskünstler hält nichts

08.08.2008 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Wissenschaftler entdecken Anti-Haft-Schicht bei Weichwanzen, die ihnen das Leben auf einer klebrigen Insektenfalle ermöglicht Die Drüsenhaare der südafrikanischen Pflanze Roridula gorgonias sondern ein extrem klebriges, visko-elastisches, harziges Sekret ab. Damit werden zahlreiche fliegende Insekten mit beachtlicher Körpergröße wie beispielsweise Schmeißfliegen oder Motten gefangen. Die spezialisierten Weichwanzen Pameridea roridulae leben in Symbiose mit dieser Pflanze und laufen über deren klebrige Oberfläche ohne festzukleben. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart haben nun auf der Wanzenoberfläche einen dicken, schmierigen Film entdeckt, der abgeschieden wird und als Anti-Haft-Schicht wirkt: Er verhindert das Ankleben der Wanzen auf der klebrigen Pflanzenoberfläche. (Journal of Experimental Biology, 8. August 2008)
Weitere Informationen: http://goto.mpg.de/mpg/pri/200808011/
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