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Aufsichtsrat der Charité berät Dekansnachfolge

13.08.2008 - (idw) Charité-Universitätsmedizin Berlin

Grüters-Kieslich und Pfeilschifter sind Kandidaten im Fakultätsrat Der Aufsichtsrat der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat sich gestern in einer außerordentlichen Sitzung mit der Nachfolge des Dekans befasst. Die Position ist vakant geworden, weil Prof. Martin Paul einem Ruf an die Universität Maastricht folgen und die Charité zum 1. September verlassen wird.
Laut § 12 Absatz 7 des Berliner Universitätsmedizingesetzes wählt der Fakultätsrat den Dekan auf Basis eines Vorschlages einer von ihm eingesetzten Findungskommission. Der Vorschlag der Findungskommission bedarf zunächst der Zustimmung des Aufsichtsrats.
"Die Findungskommission hat uns drei Kandidaten präsentiert, die alle über große fachliche Kompetenzen verfügen", erläutert der Aufsichtsratsvorsitzende, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. "Um die Charité in eine sichere Zukunft zu führen, ist es entscheidend, dass der Vorstand, bestehend aus dem Vorstandsvorsitzenden, dem Klinikdirektor und dem Dekan, eine gemeinsame Linie vertritt." Vor allem unter diesem Aspekt hat der Aufsichtsrat den Kandidaten Prof. Annette Grüters-Kieslich (Leiterin des Charité-Centrums für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin) und Prof. Josef Pfeilschifter (Dekan der Medizinischen Fakultät, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt) seine Zustimmung erteilt. Die Wahl im Fakultätsrat soll am 25. August 2008 stattfinden.
"Ich bin zuversichtlich, dass der Vorstand der Charité bald in neuer Zusammensetzung arbeiten wird", sagt Zöllner.

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