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15 Jahre FOM: Lernen für den Spitzenjob

22.08.2008 - (idw) FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management

Berufsbegleitende Studiengänge bundesweit gefragt / NRW-Ministerpräsident Rüttgers gratuliert Essener Absolventen auf Zeche Zollverein NRW Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers hat den 390 Absolventen der Essener FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management gratuliert, die jetzt ihr berufs- und ausbildungsbegleitendes Studium erfolgreich beendet haben. "Der außerordentliche Einsatz, neben dem Beruf ein Studium zu absolvieren, wird sich auszahlen", sagte Dr. Rüttgers als Ehrengast der Absolventenfeier auf Zeche Zollverein in Essen. Die FOM, die zu den größten privaten Hochschulen der Wirtschaft in Deutschland gehört, verabschiedete bereits den elften Absolventenjahrgang in Essen. Die 390 Studierenden der Studiengänge Business Administration, Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht haben die vergangenen dreieinhalb Jahre an den FOM-Standorten Essen (330) und Köln/Leverkusen (60) verbracht.

Der Ministerpräsident betonte in seiner Festrede, wie bedeutend Bildung und Weiterbildung seien. Die FOM leiste mit ihren Angeboten einen wichtigen Beitrag für das Land NRW. "Als Ministerpräsident des größten Bundeslandes kann ich die FOM nur ermuntern, auf diesem Weg weiterzugehen. Sie ist eine wichtige Hochschule für NRW."

Die FOM feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. 1993 wurde sie in Essen als erste deutsche Fachhochschule in der Trägerschaft von Wirtschaftsverbänden gegründet. Die FOM gehört zu den Einrichtungen des gemeinnützigen BildungsCentrums der Wirtschaft (BCW), einem der bedeutendsten Träger der Erwachsenenbildung in Deutschland.

Am 18. September 1993 erteilte das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW der FOM mit Sitz in Essen die staatliche Anerkennung. Ihren Studienbetrieb nahm die Hochschule zum Wintersemester 1994/95 in Essen mit 149 Studierenden auf. Mit rund 11.000 Studierenden an bundesweit 19 Standorten gehört die FOM heute zu den größten privaten Wirtschaftshochschulen in Deutschland. Hinzu kommen zwei Studienzentren der FOM in China. In diesem Jahr wurde zudem ein Studienzentrum in Luxemburg eröffnet.

Die Idee, eine private Fachhochschule für Berufstätige und Auszubildende ins Leben zu rufen, entstand schon 1990. "Essener Unternehmens- und Wirtschaftsverbände sahen die Notwendigkeit, jungen Menschen die Möglichkeit der akademischen Qualifizierung zu geben, ohne dabei den Arbeitsplatz aufgeben zu müssen", betont Klaus Dieter Braun, Geschäftsführer der FOM und Geschäftsführer der Gesamtgruppe BCW BildungsCentrum der Wirtschaft. "Dabei sollten auch Abiturienten die Chance bekommen, Lehre und Studium zu vereinbaren."

Der Ursprungsgedanke der FOM erhält durch aktuelle Zahlen und Prognosen eine eindrucksvolle Bestätigung. Das Prognos-Institut hat ermittelt, dass bereits heute 250.000 Akademiker fehlen. "Berufstätige stellen ein geradezu ideales Potenzial dar, um den Akademikermangel zumindest zu verringern", so Klaus Dieter Braun. "Die FOM liefert mit ihren berufs- und ausbildungsbegleitenden Studiengängen ideale Perspektiven und ergänzt so die klassischen Studienangebote staatlicher Hochschulen."

An der FOM studieren ausschließlich Berufstätige mit Hochschulberechtigung sowie Auszubildende, die nach dem Abitur parallel zum Studium eine betriebliche Ausbildung absolvieren. Trotz der Doppelbelastung von Betrieb und Hochschule schaffen 80 Prozent der FOM-Studenten ihren Abschluss innerhalb der Regelstudienzeit. "Disziplin, Engagement und Einsatz der Absolventen sind beeindruckend", so Klaus Dieter Braun. Deren Zielstrebigkeit und Belastbarkeit imponiert auch den Unternehmen. Großkonzerne wie Aldi, Bayer, Bertelsmann, Daimler, Evonik, Deutsche Bank, Deutsche BP, E.ON, RWE und Siemens, aber auch viele mittelständische Betriebe kooperieren bei der Ausbildung von Führungsnachwuchs mit der FOM.

Bereits seit 2001 können die Studierenden an der FOM international bekannte Grade wie Bachelor und Master erwerben. Damit hat die Hochschule schon frühzeitig die Vorgaben des Bologna-Prozesses zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulwesens umgesetzt. "Mit den europaweit eingeführten gestuften Studiengängen Bachelor und Master sieht die FOM ideale Möglichkeiten zur Anpassung an die Erfordernisse des Berufslebens", erklärt Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM. "Dieses Konzept wird den Anforderungen im Arbeitsalltag besser gerecht als eine einmalige Ausbildung. Das Bachelor/Master-System passt besser zum Bedarf der Berufswelt als das vorherige Konzept der Diplom-Studiengänge."

Seit dem Wintersemester 2007 hat die FOM ihr Angebot um Bachelor-Studiengänge in den Richtungen Business Administration, International Management, Wirtschaftsrecht, Steuerrecht und Wirtschaftsinformatik erweitert. Alle Studiengänge tragen das Qualitätssiegel der renommierten Agentur FIBAA, die die Qualität von Hochschulen bewertet. Im Bereich der Master-Studiengänge bietet die FOM ab diesem Wintersemester (2008/09) zusätzlich zum generalistischen MBA-Programm mit internationaler Ausrichtung die fachspezifischen Management-Studiengänge Master of Arts (M.A.) und Master of Laws (LL.M.) an. Sämtliche Studiengänge wurden erfolgreich akkreditiert und erhielten das Qualitätssiegel der FIBAA.

Flexibilität zeichnet das Studium an der FOM aus. Die Studienangebote sind optimal auf die Berufstätigen und Auszubildenden zugeschnitten. "Dank der zahlreichen Studienzentren in Deutschland und Luxemburg haben die Studierenden die Möglichkeit, während des Studiums überall an Lehrveranstaltungen teilzunehmen und sogar Klausuren zu schreiben, wenn sie aus beruflichen Gründen an verschiedenen Standorten eingesetzt werden", macht Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM deutlich. Auch ein Wohnortwechsel ist für die Fortsetzung des FOM-Studiums kein Problem. Die Studiengänge finden bundesweit in Präsenzform statt. "Das Präsenzstudium gewährleistet eine optimale Betreuung der Studierenden und sichert so letztendlich den Studienerfolg", so Dr. Beschorner.

In der Verbindung Theorie und Praxis liegt ein weiterer Pluspunkt des Studiums. "Für den Arbeitgeber ist es von großem Vorteil, wenn sich Mitarbeiter berufsbegleitend qualifizieren", so FOM-Geschäftsführer Klaus Dieter Braun. "Sie sind einerseits mit den Geschäftsabläufen vertraut und bringen andererseits ihr neues Wissen unmittelbar für das Unternehmen ein." Wer beispielsweise als Abiturient schon während seiner betrieblichen Ausbildung ein Bachelor-Studium an der FOM absolviere, könne mit besten Karriereperspektiven rechnen. "Insbesondere mittelständische Unternehmen haben große Schwierigkeiten, guten Nachwuchs zu rekrutieren", so Braun. "Firmen, die ihren Auszubildenden das FOM-Programm anbieten, werden dadurch ein hochinteressanter Arbeitgeber und sichern sich entscheidende Vorteile im Wettbewerb um gute Nachwuchsmitarbeiter."

FOM FACHHOCHSCHULE FÜR OEKONOMIE & MANAGEMENT
Die private FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management ist eine staatlich anerkannte Hochschule der Wirtschaft mit 19 Standorten und vom Wissenschaftsrat akkreditiert. In diesem Jahr feiert die FOM ihr 15-jähriges Bestehen. Die Studiengänge richten sich ausschließlich an Berufstätige und Auszubildende, die sich neben ihrer betrieblichen Tätigkeit akademisch qualifizieren wollen. Die FOM bietet Diplom-, Bachelor- und Master-Abschlüsse an. Namhafte Unternehmen wie Aral, Bayer, Bertelsmann, Daimler, Deutsche Bank, E.ON, RWE und Siemens kooperieren seit Jahren mit der FOM und empfehlen ihrem Führungsnachwuchs ein berufsbegleitendes Studium. Weitere Informationen unter www.fom.de.


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