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Neues Doktorandenstipendium für Infektionsforschung am HPI02.09.2008 - (idw) Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie an der Universität Hamburg (HPI)
In diesem Jahr ruft das Heinrich-Pette-Institut (HPI, http://www.hpi-hamburg.de) in Hamburg ein Ferdinand-Bergen-Stipendium für begabte und leistungsbereite DoktorandInnen der Naturwissenschaften und der Medizin ins Leben. Das Stipendium beinhaltet eine dreijährige Besoldung nach TVöD13/2 und die Fortbildung in regelmäßigen Workshops des HPI und des Leibniz-Zentrums für Infektionsforschung (LCI).
Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren ist eine Empfehlung durch Abteilungs- oder Gruppenleiter des HPI. Die Stiftung versteht ihr Stipendiatenprogramm ausdrücklich als Spitzenförderung, daher sind die Erwartungen an die Bewerber hoch. Neben exzellenten Leistungen während des (naturwissenschaftlichen) Studiums wird auch erwartet, dass die Stipendiaten ihre Forschung einer breiten Öffentlichkeit verständlich darlegen können.
Für das Auswahlverfahren sind in der ersten Stufe CV, Abitur- und bisherige Universitätszeugnisse, ein Exposé des Dissertationsvorhabens und ein Hochschullehrergutachten notwendig. In der zweiten Runde findet ein Auswahlgespräch mit Vertretern der Stiftung/des HPI-Direktoriums statt. Bewerbungen müssen bis zum 15. Oktober 2008 bei Dr. Nicole Nolting (Vorstandsreferentin des HPI, Tel. 040/48051-104, siehe auch http://www.hpi-hamburg.de) eingereicht werden. Die Förderung beginnt am 1. Januar 2009.
Die Ferdinand-Bergen Stiftung ünterstützt seit 2001 die Infektionsforschung am HPI. Der Stiftungsgründer erkrankte während seiner russischen Kriegsgefangenschaft an schweren Ruhr-Infektionen. Diese qualvolle Zeit und Dankbarkeit über seine Heilung veranlassten Ferdinand Bergen später, die Grundlagenforschung von Infektionskrankheiten fördern zu wollen.
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