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Wie optimiert man urbane Energiesysteme?

02.05.2003 - (idw) Universität Augsburg

Kongress des WZU der Universität Augsburg am 28. Juni auf der Renexpo 2003 --


Auf der in diesem Jahr erstmals von Berlin in die "Umweltstadt Augsburg" verlegten Renexpo, einer der bedeutendsten Messen für Regenerative Energien und Energieeffizienz, veranstaltet das WissenschaftsZentrumUmwelt (WZU) der Universität Augsburg am 28. Juni 2003 einen Kongress über die Optimierung urbaner Energiesysteme, der sich in erster Linie an Planer und Entscheidungsträger in Stadtwerken und Gemeinden richtet.


Die internationale Fachmesse für regenerative Energien und Energieeffizienz findet vom 27. bis zum 29.6.2003 im Messezentrum Augsburg statt METHODEN UND WERKZEUGE ZUR OPTIMIERUNG

Immer mehr Menschen leben in Städten, selbst in den industrialisierten Ländern nimmt der Anteil der Stadtbevölkerung stetig zu. Die Entwicklung von umweltverträglichen und ökonomisch attraktiven städtischen Energiesystemen ist daher ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. Ziel des WZU-Kongresses ist es, Methoden und Werkzeuge vorzustellen, die eine Analyse und Optimierung städtischer Energiesysteme ermöglichen. Speziell die Integration verschiedener Techniken der Energiegewinnung spielen eine entscheidende Rolle. Dabei soll der Bogen von den Grundlagen, der Demographie, der Wirtschaft und der Siedlungsentwicklung über die mögliche Entwicklung der Energienachfrage in Industrie, Dienstleistung und Haushalten bis hin zu Angebotstechnologien und ihren Umweltauswirkungen gespannt werden.

SYSTEMANALYSEN ALS ENTSCHEIDUNGSGRUNDLAGEN

Detaillierte technische und wirtschaftliche Systemanalysen bieten die Grundlagen für Investitionsentscheidungen auf kommunaler Ebene. Sie sind unentbehrliche Instrumente, mit denen sich der aktuelle Zustand von Energiesystemen diagnostizieren lässt. Zugleich gestatten sie einen Blick in die Zukunft. Auch die Integration neuer Energietechniken wie Kraft-Wärme-Kopplung oder Erneuerbare Energien in vorhandene Energiesysteme kann durch vorhergehende Systemanalysen beträchtlich erleichtert werden. Neuartige Tools für solche Analysen werden am Wissenschaftszentrum Umwelt der Universität Augsburg entwickelt.

KONGRESS-PROGRAMM

Der Kongress beginnt am Samstag, dem 28. Juni 2003, um 9.00 Uhr im Messezentrum Augsburg, er dauert bis ca. 13.00 Uhr. Vorgesehen ist folgendes Programm:
* 9.00 Uhr: Einführung (Dr. T. Hamacher, Universität Augsburg, WZU)
* 9.10 Uhr: Visionen zukünftiger Städte (Professor Wiegand, TU München)
* 9.40 Uhr: Demographische Entwicklung in Städten (F. Swiaczny, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung)
* 10.10 Uhr: TRNSYS, ein Modell zur energetischen Beschreibung von Gebäuden (T. Lechner, TRANSSOLAR Energietechnik GmbH)
* 10.40 Uhr: Bestimmung der Nachfrage nach Strom und Prozesswärme in Industrie und Dienstleistung mit dem DASES Modell (M. Patel, Universität Utrecht)
* 11.10: Kraft-Wärme-Kopplung und Wärmenetze (Professor Hein, TU München)
* 11.40 Uhr: INSEL, ein Modell zur Beschreibung und Simulation Erneuerbarer Energien (Professor Schumacher, zentrum für angewandte forschung an fachhochschulen nachhaltige energietechnik, Stuttgart)

* 12.10 Uhr: Ausbreitung von Luftschadstoffen in Städten (Dr. Schädler, Forschungszentrum Karlsruhe)
* 12.40 Uhr: URBS, ein Modell zur integralen Beschreibung urbaner Energiesysteme (S. Richter, Universität Augsburg, WZU)

Für Messebesucher ist der Eintritt zum Kongress frei. Der Eintritt für die Messe selbst beträgt 8,- bzw. (für Studierende) 4,- Euro.
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KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN:
Dr. Jens Soentgen, WissenschaftsZentrumUmwelt (WZU) der Universität Augsburg
Universitätsstraße 1, 86159 Augsburg, Telefon 0821/598-3014, Telefax 0821/598/3002
e-mail: jens.soentgen@wzu.uni-augsburg.de
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