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FH Lausitz und IHK Cottbus gehen mit Betriebsstipendien neue Wege

17.09.2008 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Zu studieren und Geld zu verdienen, das muss keineswegs ein Widerspruch sein. Im Zusammenwirken mit der Industrie- und Handelskammer Cottbus bietet die Fachhochschule Lausitz engagierten Studienanfängern ein Betriebsstipendium in ausgewählten Unternehmen der Region an. Mit Beginn des bevorstehenden Wintersemesters 2008/2009 haben Studienanfänger der Studiengänge Bauingenieurwesen, Kommunikations- und Elektrotechnik sowie Versorgungstechnik die Möglichkeit, ihre Ausbildung an der Hochschule in Cottbus und Senftenberg mit Erfahrungen in Unternehmen zu kombinieren. Wöchentlich werden vier Tage Studium von einem Tag in der Praxis ergänzt. Die Höhe des studienbegleitenden Stipendiums beträgt monatlich mindestens 200 Euro, kann aber je nach Unternehmen variieren. Bewähren sich die Stipendiaten, so steigt die monatliche Summe je Semester um 50 Euro. Die Studierenden müssen kein Geld mehr bei einer ausbildungsfremden Tätigkeit verdienen. Stattdessen haben sie den Vorteil, während des Studiums individuell betreut, Praxiserfahrungen in einem Unternehmen zu sammeln, das zu ihrem Fach passt. Gleichzeitig winken ihnen bei entsprechendem Engagement interessante berufliche Perspektiven.

Dazu der Vizepräsident der Fachhochschule Lausitz für Forschung und Technologietransfer, Prof. Dr. Stefan Zundel: "Das Betriebsstipendium eröffnet engagierten Studierenden den Zugang zur Arbeitswelt in Unternehmen der Region, die Absolventen mit einer entsprechenden Ausbildung auch suchen. Das ist allemal besser, als im Supermarkt an der Kasse zu sitzen, und bietet bei Bewährung auch die Möglichkeit einer beruflichen Perspektive nach dem Studium. Für Unternehmen der Region wird die Möglichkeit einer langfristigen Personalplanung eröffnet. Es ist also eine klassische Win-Win-Situation."

Die Hochschule sorgt gemeinsam mit der IHK für eine Auswahl qualifizierter Unternehmen und stimmt das Studium auf deren individuelle Bedingungen ab. Regelmäßig wird mit den Studierenden der Studiumsfortschritt diskutiert. Unternehmen, die das Betriebsstipendium stiften, integrieren die Studierenden auf angemessenem fachlichen Niveau in die betrieblichen Abläufe. Sie stellen ihnen studiumsadäquate Aufgaben aus der Praxis, zum Beispiel Themen für fachübergreifende Studienarbeiten, Praxissemester und Graduierungsarbeiten wie die Bachelor Thesis. Zirka 30 Unternehmen haben bereits ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Sache der Studierenden ist es vor allem, sehr engagiert zu studieren und zu arbeiten. Denn das Studium und die parallele betriebliche Praxis erfordern hohen persönlichen Einsatz.

Zugangsvoraussetzungen sind das Abitur, die Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Darüber hinaus kann je nach Studiengang der Nachweis einer praktischen Tätigkeit erforderlich sein. Nach einer Dauer von sechs beziehungsweise sieben Semestern endet das Studium mit dem Bachelor-Abschluss. Ein anschließendes Masterstudium ist bei entsprechendem Leistungsniveau möglich.

Für den Studienbeginn zum Wintersemester 2008/2009 ist die Bewerbung um ein Betriebsstipendium mit einem Anschreiben, dem Lebenslauf und aktuellen Zeugniskopien in einem mit dem Vermerk "Bewerbungsunterlagen Betriebsstudentenprojekt" gekennzeichneten Umschlag an folgende Adresse einzureichen:


Fachhochschule Lausitz
Lausitzer Technologietransfer
Großenhainer Str. 57
01968 Senftenberg

Bezüglich weiterer Informationen steht das Team Lausitzer Technologie Transferstelle an der Fachhochschule Lausitz unter Telefon 03573 85-220 beziehungsweise unter der E-Mail-Adresse lautt@fh-lausitz.de zur Verfügung.
Informieren können sich Interessenten auch im Internet unter: http://www.fh-lausitz.de/studium/informieren-bewerben/betriebsstipendium.html.

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