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Junge Chemie-Fans aus dem ganzen Bundesgebiet zu Gast in Mainz

22.09.2008 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Förderverein Chemie-Olympiade (FChO) lädt Sieger in Experimental-Wettbewerben zum Besuch der Universität und von Boehringer Ingelheim ein (Mainz, 22. September 2008, lei) Auf Einladung des Fördervereins Chemie-Olympiade (FChO) werden Ende des Monats 20 chemiebegeisterte Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet nach Mainz kommen, um an einem Seminar teilzunehmen, das sie unter anderem ans NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler der Uni Mainz und zu Boehringer Ingelheim führen wird. Die eingeladenen Preisträger haben sich dafür im Schuljahr 2007/2008 in Experimental-Wettbewerben qualifiziert, an denen insgesamt über 25.000 Schüler teilgenommen hatten. "Für die Schülerinnen und Schüler ist das eine besondere Auszeichnung und Anerkennung für ihre Leistungen in den Experimental-Wettbewerben. Hier haben sie zum ersten Mal Gelegenheit, eigenständig Versuche in richtigen Laboren durchzuführen", sagt Markus Schwind, Erster Vorsitzender des Fördervereins Chemie-Olympiade.

Geheimtinte, Leim aus Milch, Coca Cola gegen Rost oder Gipsschaum aus Brausepulver - das sind nur einige Themen der Experimental-Wettbewerbe, mit denen sich die jungen Forscherinnen und Forscher spielerisch beschäftigen. Dabei sind Umfang und Schwierigkeitsgrad der Aufgaben nach Klassenstufen gestaffelt - vom Durchführen und Beschreiben der Experimente bis zum Verständnis der zugrunde liegenden Prozesse. Die nun ausgezeichneten 11 Schülerinnen und 9 Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren haben sich bei den Wettbewerben besonders hervorgetan. Sie sind eingeladen, für vier Tage vom 29. September bis zum 2. Oktober nach Mainz zu kommen und werden hier an einem Seminar teilnehmen. Das Programm beginnt am 30. September mit einer Werksführung und Vorträgen bei Boehringer Ingelheim am Vormittag und Versuchen zu Indigoherstellung und Stofffärben im NaT-Lab für Schülerinnen und Schüler der Uni Mainz am Nachmittag. Am 1. Oktober werden dann ganztägig und am 2. Oktober vormittags im NaT-Lab Versuche zu Metallen, beispielsweise zur Herstellung von Wunderkerzen, und zur Chemie des Abflussreinigers unter anderem mit Säure-Base-Titration durchgeführt. Es stehen außerdem die Besichtigung des Arbeitskreises von Univ.-Prof. Wolfgang Tremel am Institut für Anorganische und Analytische Chemie sowie der Studierendenlabore der Anorganischen und Analytischen Chemie auf dem Programm. Das Seminar wird finanziell unterstützt von dem Fonds der Chemischen Industrie (FCI), der Karl-Gückinger-Stiftung sowie der Akademie der Wissenschaften und Literatur, Mainz.

Der Förderverein Chemie-Olympiade e.V. (FChO) wurde 1992 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, das deutsche Auswahlverfahren zur Internationalen Chemie-Olympiade zu unterstützen, Naturwissenschaften in der Schule zu fördern sowie Brücken zwischen Schule, Hochschule und Wirtschaft aufzubauen. Der FChO wird von Studenten und Doktoranden geleitet und zählt mittlerweile über 400 Mitglieder, vom Schüler bis zum Professor, vom Lehrer bis zum Industriechemiker. Auf Initiative des Vereins und zahlreicher engagierter Lehrer sind seit 1996 in allen Bundesländern Chemie-Experimental-Wettbewerbe für Schüler der Mittelstufe entstanden.

Kontakt und Informationen:
Markus Schwind
Förderverein Chemie-Olympiade e.V.
1. Vorsitzender
Tel. +49 6131 8371811oder +49 179 3257964
E-Mail: schwind@fcho.de
Weitere Informationen: http://www.fcho.de
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