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Hochschulpakt

24.09.2008 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Gute Zwischenbialnz für 2007 in Niedersachsen HANNOVER. "Die Zwischenbilanz beim Hochschulpakt 2020 ist für die Landesregierung und die jungen Menschen in Niedersachsen außerordentlich erfreulich", sagte Wissenschaftsminister Lutz Stratmann am (heutigen) Mittwoch.

Nach den aktuell veröffentlichten endgültigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Jahr 2007 stieg die Zahl der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester gegenüber dem Jahr 2005, der Grundlagenzahl für den Hochschulpakt, um 1.558. Angestrebt worden war ein Anstieg um 1.610 Anfänger in Niedersachsen. Damit wurden die Ausbauziele in Niedersachsen mit 97 Prozent praktisch in vollem Umfang erfüllt. Zum Vergleich: Auch in den anderen Ländern wurde bei der Zahl der Studienanfänger durch den Hochschulpakt eine positive Wende eingeleitet, auch wenn die Ausbauziele bundesweit mit etwa 50 Prozent im ersten Jahr nicht in vollem Umfang erreicht werden konnten.

"Dieses für Niedersachsen hervorragende Ergebnis konnte nur erreicht werden, weil wir sehr zügig und in hohem Einvernehmen mit den Hochschulen zusätzliche Studiermöglichkeiten in hoch nachgefragten und zukunftsweisenden Studiengängen vereinbart haben", erklärte Stratmann.

Auch für das Jahr 2008 sind die Vorkehrungen für die Bereitstellung etwa 3.000 zusätzlicher Studiermöglichkeiten in Niedersachsen bereits getroffen und mit den Hochschulen vereinbart. Eckpunkte dabei sind: Rund zwei Drittel der Studienplätze werden an Fachhochschulen, etwa ein Drittel an den Universitäten eingerichtet. Dabei stehen gut ausgelastete Studiengänge in den MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, im Vordergrund. So wird die Kapazität an den niedersächsischen Fachhochschulen in diesem Jahr um 2.030 Plätze für Studienanfänger erweitert, darunter 1.065 in den MINT-Fächern.

"Diese zusätzlichen Studiermöglichkeiten werden offenbar auch in diesem Jahr wieder gut angenommen, wie die ersten Anfängerzahlen zeigen. Wir sind zuversichtlich, dass Niedersachsen die mit dem Bund getroffenen Vereinbarungen mit den Bundesmitteln und durch erhebliche eigene finanzielle Anstrengungen wieder erfüllen wird.", so Stratmann.

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