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Was stabilisiert Nahrungsnetze?

26.09.2008 - (idw) Technische Universität Darmstadt

Darmstädter Ökologin gewinnt Dissertationspreis der Gesellschaft für Ökologie Darmstadt, 26.9.2008. Anlässlich der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie wurde Dr. Sonja Otto (32) von der TU Darmstadt am 17. September 2008 in Leipzig für die beste Doktorarbeit ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wurde zum zweiten Mal verliehen.

Der Preis würdigt ihre bahnbrechenden Arbeiten im Bereich der Nahrungsnetzforschung, einem Bereich der ökologischen Grundlagenforschung. Die Nahrungsnetzforschung bearbeitet Themen der Artenvielfalt und damit verbunden des Artensterbens. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury speziell durch Sonja Ottos Kombination von Theorie, Feld- und Laborforschung.

Die Arbeiten von Dr. Otto belegen, dass die Körpergröße und Interaktionen zwischen Arten in natürlichen Nahrungsnetzen von großer Bedeutung für deren Stabilität sind. So kann es etwa zu drastischen Artensterben innerhalb eines Nahrungsnetzes kommen, wenn bestimmte Arten einer Größenklasse aussterben und so der Energiefluss im Nahrungsnetz unterbrochen wird.

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