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20.000 Euro für herausragende Masernforscherin

06.05.2003 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Professorin Dr. Sibylle Schneider-Schaulies von der Uni Würzburg erhält den Eva-und-Klaus-Grohe-Preis 2003 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Diese Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert.


Sibylle Schneider-Schaulies Mit dem Preis würdigt die Akademie die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen der Forscherin auf dem Gebiet der Infektiologie. Dr. Schneider-Schaulies untersucht am Würzburger Institut für Virologie und Immunbiologie, wie Masern-Viren das Immunsystem des Mesnchen auf molekularer Ebene beeinflussen. Zum einen lösen die Viren eine gezielte Immunabwehr gegen sich selbst aus, zum anderen bewirken sie aber auch, dass das Immunsystem generell geschwächt wird und sich nicht mehr so gut gegen andere Krankheitserreger wehren kann. Aus diesem Grund sterben vor allem in den Ländern der so genannten Dritten Welt viele Masernkranke an anderen, zusätzlichen Infektionen.

Der Grohe-Preis wird in diesem Jahr erstmals vergeben und soll künftig alle zwei Jahre verliehen werden. Als Preisträger kommen promovierte deutsche Wissenschaftler in Frage, die auf dem Gebiet der Infektiologie in der klinischen Forschung oder als Grundlagenforscher tätig sind. Dr. Schneider-Schaulies wird die Auszeichnung am Freitag, 27. Juni, im Rahmen einer öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung der Akademie in Berlin entgegennehmen.

Kontakt: Prof. Dr. Sibylle Schneider-Schaulies, T (0931) 201-49895, Fax (0931) 201-49553, E-Mail:
s-s-s@vim.uni-wuerzburg.de
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