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Mehr Qualität in der Hochschullehre durch E-Learning

29.09.2008 - (idw) Fachhochschule Osnabrück

Universität Osnabrück und Fachhochschule Osnabrück veranstalten Tagung
Qualität in der Lehre verbessern - unter diesem Motto treffen sich an die einhundert E-Learning-Experten aus dem ganzen Bundesgebiet vom 8. bis 10. Oktober auf der logOS Tagung in Osnabrück. Denn was in anderen Branchen seit Jahren bekannt ist, gilt auch für die Hochschullehre: Elektronische Medien bringen Veränderungen und diese bieten die Chance für Verbesserungen. Die Zahl der Anmeldungen zeugt von dem hohen Interesse an dem Thema. Gerade erst hat der Wissenschaftsrat als wichtigster Berater von Bundes- und Landesregierungen in Bildungsfragen vermehrte Anstrengungen zur Qualitätsverbesserung in der Hochschullehre angemahnt - und dabei ausdrücklich mehrfach stärkeren E-Learning Einsatz empfohlen. Dr. Andreas Knaden, Geschäftsführer von virtUOS, dem Zentrum für Informationsmanagement und virtuelle Lehre der Universität Osnabrück: "Die Anstrengungen um den Einsatz von E-Learning an Hochschulen waren schon frühzeitig von dem Bemühen getragen, durch den Einsatz neuer Technologien die Qualität der Lehre zu verbessern. Und da sind wir in Osnabrück, was uns inzwischen viele Gutachten bestätigen, sehr erfolgreich."

Vor dem Hintergrund der jahrelangen gemeinsamen positiven Erfahrungen und des bevorstehenden Abschlusses einer Reihe von E-Learning-Projekten mit Bundes- und Landesförderung beschlossen das Zentrum virtUOS und die E-Learning Strategiegruppe der Fachhochschule Osnabrück, eine gemeinsame Konferenz zu dem Thema auf die Beine zu stellen. Die Konferenz versammelt die führenden Akteure und lädt ein, gemeinsam zu Themen rund um den Wandel in der Didaktik, zu Lehr- und Lernszenarien und über die Integration in die Prozesse einer Hochschule miteinander zu diskutieren. Dabei geht es auch um konkrete Lösungen, die auf der Konferenz präsentiert werden. In diesem Sinne versteht sich die logOS als Katalysator für Veränderung: Es gilt Bilanz über das Erreichte zu ziehen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

"Auffällig ist," so Prof. Dr. Ursula Hübner, Sprecherin des Projekts prieL an der Fachhochschule Osnabrück, "dass der gewählte Themenkreis der Tagung bereits vor der Stellungnahme des Wissenschaftsrats wichtige Schlüsselbegriffe aus der aktuellen Diskussion um die Qualitätsoffensive in der Lehre aufgegriffen hat".

Wesentlich erscheint es jetzt, so der Appell der Tagungsausrichter, den insbesondere an niedersächsischen Hochschulen erreichten Standard nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu heben. Die logOS-Tagung zeigt, was Methoden des E-Learning zur Qualitätsverbesserung in der Lehre beitragen können, bleibt aber nicht beim aktuell Möglichen stehen. "Viele Projekte zeigen, was unter den richtigen Rahmenbedingungen möglich werden könnte. Um diesen Fortschritt zu ermöglichen, bedarf es nachhaltig wirksamer Entscheidungen auf der Leitungsebene der Hochschulen und in der Politik", so Knaden.

Weitere Informationen:
Dr. Andreas Knaden, Universität Osnabrück,
Zentrum für Informationsmanagement und virtuelle Lehre der Universität Osnabrück (virtUOS),
Schloßstraße 9, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 6500, Fax +49 541 969 16500,
E-Mail: andreas.knaden@uni-osnabrueck.de

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