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Pressekonferenz der internationalen Agrarforschung: Welternährung in der Krise - und Deutschland tut zu wenig

01.10.2008 - (idw) Universität Hohenheim

Dienstag, 7. Oktober 2008 um 10:30 Uhr zum Auftakt der dreitägigen Tropentag-Konferenz 2008 an der Universität Hohenheim

Universität Hohenheim, Schloss Mittelbau, Grüner Saal, 70599 Stuttgart Sie sind angetreten, den weltweiten Konflikt um Nahrungsmittel, Agro-Treibstoffe und Ressourcenverknappung durch Wissen und Lösungsbeispiele zu entschärfen: Der Tropentag vereint alle deutschsprachigen Experten der Agrarforschung, die sich schwerpunktmäßig in Ländern der Tropen engagieren. Auf der Pressekonferenz zum Auftakt der dreitägigen Konferenz lassen sie die Stimme der Forschung zur weltweiten Ernährungskrise sprechen, skizzieren Lösungsszenarien, zeigen aber auch auf, wo politische Versäumnisse und Handlungsbedarf liegen.

Noch besteht Hoffnung: Neue Studien geben die Zuversicht, dass sich die landwirtschaftliche Produktion weltweit noch steigern ließe. Gleichzeitig verspricht der Agrarsektor, die weltweite Armut von allen Wirtschaftszweigen am effektivsten zu bekämpfen.

Neuer Schub für eine international nachhaltige Landwirtschaft, der wertvollen Rolle der Kleinbauern aber auch die Konkurrenz von Nahrungsmitteln und Bioenergie oder die Bewahrung der Biodiversität in der tropischen Landwirtschaft bilden die zentralen Themen des Tropentags 2008. Drei Tage lang diskutieren 900 Teilnehmer von mehr als 50 Institutionen aus entwicklungsorientierter Forschung und Beratung in Deutschland und benachbarten Ländern, politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Fragen.

Wie Deutschland seiner internationalen Verantwortung in der internationalen Nahrungsmittel-Krise gerecht wird und wie weit die internationale Agrarforschung Wege aus der Krise aufzeigen kann, beantworten Ihnen folgende Experten auf unserer Pressekonferenz zum Auftakt des Tropentag 2008:

TEILNEHMER DER PRESSEKONFERENZ

Prof. Dr. Georg Cadisch
Leiter des Tropenzentrums der Universität Hohenheim,
Deutschlands größtem Forschungszentrum für Agrarwissenschaften in den Tropen

Dr. Cheryl Palm
Associate Director of Center on Globalization and sustainable Development, Earth Institute, Columbia University, New York
zum Themen-Schwerpunkt "Is an African Green Revolution Possible: Examples from the Millennium Villages"

Prof. Dr. rer. soc. Volker Hoffmann
Agrarsoziologe der Universität Hohenheim
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Tropische und Subtropische Agrarforschung

Prof. Dr. Joachim Sauerborn
Agrarökologe der Universität Hohenheim

Dr. Wolfram Münch
Abteilungsleiter Forschung, Entwicklung und Demonstration der Energie Baden-Württemberg EnBW AG
"Trends in the Bioenergy Market: Opportunities for Developing Countries"

Kontaktadresse:
Dr. Ludwig Kammesheidt
Universität Hohenheim, Geschäftsführung des Tropenzentrums
Tel.: 0711 459-23742, E-Mail: ludwig.kammesheidt@uni-hohenheim.de

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