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Neue Studiengänge: FH ist eine Runde weiter

01.10.2008 - (idw) Fachhochschule Dortmund

Eine weitere Hürde ist genommen: Die Fachhochschule ist nach der Entscheidung der Jury über den Ausbau bestehender und Aufbau neuer Fachhochschul-Standorte in der nächsten Runde und hofft auf 500 neue Duale Studienplätze. Ende Oktober soll die Präsentation der Ausbaupläne für die Fachhochschule die Jury erneut überzeugen, eine Entscheidung will das Kabinett noch im Dezember treffen. Rektor Prof. Dr. Eberhard Menzel ist zuversichtlich: "Wir sind von der hervorragenden Qualität unserer Pläne überzeugt."

In die neuen geplanten Studienangebote, welche die Bereiche Naturwissenschaften, Technik und Informatik abdecken, ist eine betriebliche Ausbildung von bis zu einem Jahr Dauer integriert. Kosten: Bis zu 3,5 Mio. Euro jährlich. 35 neue Professorenstellen sind erforderlich, um das neue Angebot zu stemmen.

Insgesamt sechs Anträge auf Neugründung einer Fachhochschule und sieben Konzepte zum Ausbau bestehender Fachhochschulen erhalten landesweit die Gelegenheit, ihre Konzepte in der zweiten Runde des Wettbewerbs zum Ausbau der Fachhochschullandschaft ausführlich zu präsentieren.

Diese Vorauswahl aus ursprünglich 22 Bewerbungen traf die vom Innovationsministerium eingerichtete Jury mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft unter der Leitung von Staatssekretär a.D. Dr. Fritz Schaumann am Montagabend.

Die Landesregierung hatte zu diesem Wettbewerb aufgerufen, um in den kommenden Jahren durch den Ausbau der Fachhochschullandschaft in Nordrhein-Westfalen 10.000 neue Studienplätze zu schaffen. Die Konzepte, die die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ins Zentrum der Studienangebote stellen, wurden von Fachhochschulen, Städten und Kreisen oder Industrie- und Handelskammern erarbeitet und - so die Vorgabe an die Jury - regional abgestimmt.

Die neuen Fachhochschulen sollen jeweils 2.500 Studienplätze anbieten. Die bereits bestehenden Fachhochschulen, deren Konzepte sich im Wettbewerb durchsetzen, sollen um jeweils 500 Studienplätze ausgebaut werden. Bis zu 5.000 dieser insgesamt 10.000 neuen Studienplätze sollen in den vom Rückzug des Steinkohlebergbaus betroffenen Regionen geschaffen werden.

Ende Oktober werden die Präsentationen der Jury vorgestellt, die dann bis Ende November eine Empfehlung erarbeiten wird. Auf der Basis dieser Empfehlung will die Landesregierung im Dezember eine Kabinettentscheidung treffen, so dass noch in diesem Jahr mit der zügigen Umsetzung der Ausbaupläne begonnen werden kann.

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