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Gynäkologisches Krebszentrum der Uniklinik Köln von Deutscher Krebshilfe empfohlen

06.10.2008 - (idw) Uniklinik Köln

Auszeichnung garantiert Patientinnen höchsten Behandlungsstandard

Mit der Bezeichnung "Gynäkologisches Krebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V." weiß die Patientin: Hier arbeiten mehrere Ärzte mit der Fachausbildung "Onkologische Gynäkologie" und in allen Operationen werden Mindestmengen durchgeführt, was Fachwissen und Kompetenz sichert. Zudem müssen die Gynäkologischen Krebszentren bei der Begehung durch die unabhängigen Gutachter auch das Vorhandensein eines anerkannten Qualitätsmanagement-Systems nachweisen.
Durch Einbindung in das Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn (CIO) ist interdisziplinäre Zusammenarbeit selbstverständlich, in Tumorbords kommunizieren die Ärzte der verschiedenen Disziplinen, zum Beispiel Gynäkologen, Radiologen und Strahlentherapeuten, intensiv miteinander. So wird eine umfassende Versorgung von Tumorpatienten nach neusten wissenschaftlichen Kenntnissen gewährleistet.
"Die Patientinnen finden in allen ihren Belangen Ansprechpartner, auch für ihre sozialen und psychoonkologischen Fragestellungen", so Prof. Dr. med. Peter Mallmann, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Uniklinik Köln und Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums.
"Mit der Zertifizierung der ersten 10 Gynäkologischen Krebszentren verfolgt
die Deutsche Krebsgesellschaft weiter die konsequente Etablierung von onkologischen Schwerpunktzentren. Ein weiterer Meilenstein bei der
Qualitätssicherung der Krebsmedizin ist gelegt! Nach Brust-, Darm- und
Prostata-Krebszentrum sind die Gynäkologischen Krebszentren ein wichtiger Schritt hin zur umfassenden und fachübergreifenden Betreuung von Patientinnen mit verschiedenen Genitalkrebsformen in Deutschland" erläutert Prof. Dr. med. Beckmann, Vorsitzender der Zertifizierungskommission und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie.

In Deutschland erkranken jährlich rund 6.200 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, 11.700 an Krebs des Gebärmutterkörpers und 9.660 an Eierstockkrebs. Insgesamt sterben pro Jahr 9.700 Frauen an Krebserkrankungen des Genitalbereichs. Den damit gestiegenen Anforderungen an den Qualitätsstandard und der Diagnostik und der Therapie von Genitalkarzinomen wird mit der Etablierung der Gynäkologischen Krebszentren nun Rechnung getragen.

Für Rückfragen:

Univ.-Prof. Dr. Peter Mallmann
Telefon: 0221 478-4940
E-Mail: peter.mallmann@uk-koeln.de

Sina Vogt
Leiterin Stabsstelle Kommunikation
Telefon: 0221 478 5548
E-Mail: pressestelle@uk-koeln.de

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