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Uni Kassel ist gut vorbereitet auf Anfänger - Rekord

07.10.2008 - (idw) Universität Kassel

Kassel. Über 1000 Studienanfänger mehr als im Vorjahr erwartet die Universität Kassel zum Wintersemester 2008/2009. So ist mit bislang 4610 Erstsemestern (Einschreibungsstand 5. Oktober 2008) die absolute Rekordzahl an Studienanfängern in der Geschichte der Universität Kassel zu verzeichnen (WS 2007/08: 3469). Die Gesamtzahl der Studentinnen und Studenten der Kasseler Universität erhöht sich damit auf 17803, zum Vergleich 2007:16378. Wenn alle Einschreibungen erfolgt sind, könnte sogar die Gesamtstudierendenzahl die 18000 übersteigen. "Das sehen wir als Erfolg unserer attraktiven und innovativen Studiengänge an. So startet der neu eingerichtete Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesen im Fachbereich Bauingenieurwesen mit über 100 Studienanfängern, für die Soziologie haben sich 248 (Vorjahr: 70) Bewerber eingeschrieben und die technischen Studiengänge werden sehr gut angenommen, beispielsweise im Maschinenbau mit 291 Erstsemestern (Vorjahr 203)", wie Prof. Dr. Alexander Roßnagel, der für Lehre und Studium zuständige Vizepräsident, ausführt. Es sei zum Teil auch Ausdruck der bis zum Jahr 2011 prognostizierten geburtenstarker Jahrgänge, die jetzt das Studienalter erreichen. So habe die Universität Kassel in einem Teil ihrer Studiengänge die Zahl der angebotenen Studienplätze erhöht, was durch Zusatzfinanzierung etwa von Lektorenmittel aus dem Bund-Länder-Programm "Hochschulpakt 2020" möglich ist. Im Hochschulpakt 2020 verpflichten sich die Länder, in den Jahren 2007 bis 2010 insgesamt 91.370 zusätzliche Studienanfänger im 1. Hochschulsemester an den Hochschulen aufzunehmen, für die Kasseler Hochschule können in diesem Zeitraum dadurch bis zu 814 Studienplätze mehr finanziert werden. Das bedeutet für Kassel beispielsweise, dass jetzt je 70 Studienanfänger mehr zum Studium der Wirtschafstwissenschaften und der Sozialen Arbeit zugelassen, je rund 35 Studienplätze mehr für Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsingenieurwesen, Bachelor Geschichte und Lehramt Grundschule für Mathematik und Deutsch bereitgestellt werden konnten.
Zudem spiele nach Roßnagels Meinung auch der Wegfall der Studienbeiträge in Hessen eine Rolle bei der grundsätzlichen Entscheidung zum Studium sowie für ein Studium an der hessischen Universität in Kassel.

Auf den Anstieg der Studierendenzahlen vor allem durch Erstsemester sei die Hochschule personell und räumlich gut vorbereitet, wie Roßnagel betont. Dazu gehören nicht nur die im Sommer errichteten zusätzlichen Veranstaltungsräume in Systembauten am Campus Holländischer Platz/ Moritzstraße. Auch die kontinuierliche Arbeit einer Raumkommission, die die vorhandenen Raumkapazitäten optimal einsetzt- gegebenenfalls auch mithilfe zugemieteter Räume- sowie durch Vorlesungsübertragungen in Hörsälen bzw. ins Internet sei gute Vorsorge zu einem reibungslosen Studienanfang getragen. "Allerdings darf niemand erwarten, dass es trotz aller Vorsorge in den ersten zwei oder drei Wochen nicht doch zu räumlichen Engpässen und überfüllten Veranstaltungen kommt", führt Roßnagel vorsorglich aus. Es sei unvermeidlich, dass Studierende einer Universität sich in den Anfangswochen alle sie interessierenden Veranstaltungen anschauten und erst dann eine definitive Entscheidung träfen. "Die Freiheit bei der Lehrveranstaltungsauswahl geht unvermeidlich mit vorübergehenden räumlichen Engpässen einher", so Roßnagel.

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Universität Kassel
Kommunikation und Internationales
Annette Ulbricht M.A.
tel: (0561) 804 2474
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