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Neues Veranstaltungsformat: "Tübinger Platon-Tage"

09.10.2008 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Internationale und interdisziplinäre Fachtagung zum Thema "Platon und das Göttliche" Vom 16. bis 19. Oktober 2008 finden die ersten "Tübinger Platon-Tage" in den Räumen des Forum Scientiarum, Doblerstraße 33, statt. Dies ist die Initialveranstaltung einer neuen Tagungsreihe, die künftig alle zwei Jahre zu unterschiedlichen Themen rund um den für Philosophie, Literatur und Geistesgeschichte gleichermaßen wichtigen griechischen Philosophen Platon abgehalten werden soll. Die Organisation liegt bei Dietmar Koch (Philosophisches Seminar), Prof. Dr. Irmgard Männlein-Robert (Philologisches Seminar, Lehrstuhl für Griechische Philologie) und Dr. Niels Weidtmann (Forum Scientiarum).
Bereits die Ankündigung dieser neuen interdisziplinären und internationalen Tagungsreihe stieß auf lebhaftes Interesse in der Fachwelt, so dass es den Organisatoren gelungen ist, für die erste Tagung zum Thema "Platon und das Göttliche" eine Reihe angesehener Wissenschaftler aus dem In- und Ausland als Redner zu gewinnen.
Ziel des neuen Veranstaltungsformats ist, dass gerade auch jüngere Wissenschaftler neben renommierten Fachvertretern ihre Ergebnisse in der Platon- und Platonismusforschung vorstellen können. Daher sind Nachwuchswissenschaftler, Doktoranden und Studierende sowie alle Interessierten bei dieser Tagung herzlich willkommen, sich intensiv an den Diskussionen zu beteiligen. Die Finanzierung erfolgt zum großen Teil auf ausdrücklichen Wunsch der Studierenden und der Fachschaften im Philologischen und im Philosophischen Seminar aus den Studiengebührenetats der beteiligten Fächer.
Die "Tübinger Platon-Tage" haben eine für Fachtagungen neuartige Konzeption: So werden neben 10 wissenschaftlichen Fachvorträgen mit ausführlicher Diskussionszeit an zwei Nachmittagen gemeinsame Lektürerunden stattfinden, in denen sich die Vortragenden und alle Teilnehmer intensiv mit einigen zum jeweiligen Tagungsthema besonders relevanten Textpassagen aus dem Werk Platons auseinandersetzen. Philosophische Diskussionskultur und philologische Textinterpretation sollen hier eng verbunden werden. Die Rezeption Platons in Kaiserzeit, Spätantike und Renaissance soll ebenfalls in den Blickpunkt kommen. Hier wird an die international bekannte ältere Tübinger Platon-Tradition angeknüpft und zugleich mit den in der Platon-Forschung neuen Forschungsansätzen und modernen Akzenten kombiniert. Die Ergebnisse der Tagung sollen regelmäßig in einer neubegründeten Reihe "Beiträge zu Philosophie und Dichtung der Antike" beim Attempto-Verlag Tübingen publiziert werden.
Den öffentlichen Abendvortrag hält am Freitag, dem 17. Oktober, 19:30 Uhr Professor Dr. Michael Erler, Universität Würzburg, zum Thema: "Charis und Charisma. Religiöse Motive in Platons Sokratesbild".
Das Programm der Tagung im Internet: http://www.uni-tuebingen.de/uni/aps/index_platontage.htm

Für Nachfragen:
Prof. Dr. Irmgard Männlein-Robert, Philologisches Seminar, Tel.: 07071/29-74977, E-Mail: irmgard.maennlein-robert@uni-tuebingen.de

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