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Fördermittelzusage für das Projekt " Voruntersuchung des Slow- and Fast-Light Effekts"

10.10.2008 - (idw) Deutsche Telekom Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL), University of Applied Sciences

Fördermittelzusage für das Projekt "Voruntersuchung des Slow- and Fast-Light Effekts auf der Basis der stimulierten Brillouin-Streuung für die Anwendbarkeit in optischen Kommunikations- und Informationssystemen" des Instituts für Hochfrequenztechnik an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig.

Mit Wirkung zum 19. September 2008 hat das Institut für Hochfrequenztechnik unter Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Thomas Schneider die Zusage zur Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für das oben genannte Projekt erhalten. Dies ist die erste Drittmittelförderung eines Forschungsvorhabens unter seiner Leitung und ermöglicht dem Institut für Hochfrequenztechnik unter anderem die Erhöhung der personellen Ressourcen zur Weiterführung der Forschungsaufgaben.
Die in den vergangenen Jahren geleistete, erfolgreiche Forschungsarbeit wurde vollständig durch die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) finanziert und bildet die Basis für nachfolgende Forschungsprojekte des Instituts.

"Neben den Grundlagen ist die Praxistauglichkeit unserer Forschung von besonderer Bedeutung. Daher ist für uns die Förderung durch das BMBF eine Bestätigung der geleisteten wissenschaftlichen Arbeit", so Prof. Schneider.

In den heute existierenden Kommunikationssystemen - wie z.B. dem Internet - werden Telefon-, Video- und Datensignale durch optische Pulse übertragen. Die Vermittlung und Verarbeitung der Daten erfolgt in diesen Netzen aber rein elektronisch. Dies bedeutet eine ständige Umwandlung der optischen Signale in elektrische und umgekehrt. Neben einem großen Aufwand geht dies auch mit einem hohen Energieverbrauch einher. Durch eine optische Speicherung ließen sich sowohl die Komplexität als auch der Energieverbrauch und damit die CO2 Emissionen drastisch verringern.
In dem Projekt soll die Auswirkung der optischen Speicherung auf reale Datensignale und damit die Anwendbarkeit des Verfahrens in existierenden optischen Netzen untersucht werden.
Weitere Informationen: http://www.hft-leipzig.de
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