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Open University bestens bewertet im britischen Hochschulranking: Auch deutsche OU-Studenten geben gute Noten

13.10.2008 - (idw) Open University

94 Prozent der Open University-Studenten an Europas größter staatlicher Fernuniversität sind mit ihrer Studiensituation überaus zufrieden. Unter 259 englischen Bildungseinrichtungen erreichte die Open University (OU) den zweiten Platz. An der Umfrage nahmen in diesem Jahr 7000 Studenten der Open University teil. Das Universitätsranking wird jährlich von den britischen Bildungsräten (HEFCE) in Auftrag gegeben und in der Times Higher Education veröffentlich. Die OU ermöglicht pro Jahr über 220.000 Studenten, meist berufstätigen, aus 40 Ländern akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. In Deutschland sind über 2.000 Studenten an der britischen Hochschule eingeschrieben. Etwa 1.400 streben hierzulande einen Bachelor beispielsweise in Wirtschaft oder Psychologie an. An der OU Business School studieren in Deutschland über 600 Postgraduierte für ihren MBA-Abschluss.

Viele deutsche OU-Studierende, besonders die im MBA-Programm, haben bereits ein Studium absolviert und daher gute Vergleichsmöglichkeiten zu ihrem Studium in Deutschland. Welche Unterschiede sehen sie zur ihrem Erststudium in Deutschland? Sind sie gleichermaßen zufrieden wie ihre britischen Kommilitonen? Die OU Business School sprach mit einigen Studenten, Absolventen und Tutoren und fragte sie nach ihrer persönlichen Einschätzung. "Wenn ich meine frühere Situation im Ingenieurstudium an der Uni München mit meinem MBA-Studium an der OU Business School vergleiche, so empfand ich das Lernen an der britischen Hochschule effektiver und klarer strukturiert, weil es von ständigen Austausch- und Feedback-Kreisläufen zwischen mir als Studenten, anderen Kommilitonen und Tutoren geprägt war", erinnert sich MBA-Absolvent Arne-Steffen Dehler, heute technisches Vorstandsmitglied der Locanis AG in München. Die Gruppentreffen mit Tutoren oder den Austausch im elektronischen Konferenzsystem zwischen Studienkollegen und Dozenten finden alle Befragten besonders hilfreich für den Lernerfolg. "Schließlich ist es auch viel einfacher, sich mit dem Tutor per E-Mail, im Tutorium oder in einer virtuellen Konferenz auszutauschen, als an einer überlaufenen Universität einen der raren Sprechstundentermine zu ergattern", meint Georgia Shaw, OU Business School MBA-Alumna in München.

"Meine Tutoren waren alle im Management-Tagesgeschäft tätig. Für die Aktualität, Relevanz und direkte Anwendbarkeit der gelernten Inhalte ist dies sehr vorteilhaft", sagt Victor Burger, Abteilungsleiter bei Nokia, der vor wenigen Tagen seine letzte Prüfung zum MBA schrieb. Die große Praxiserfahrung der Dozenten, die an deutschen Universitäten im Gegensatz zu den Fachhochschulen - besonders im Fachbereich Wirtschaft - oft vollkommen fehlt, ist sicher auch mit ein Grund, dass OU-Studierende das Zusammenspiel von Theorie und Praxis in ihrem Studium hoch schätzen. "Das Prinzip des "practise-based learning", nach dem alle Studienmaterialien strukturiert sind, ist völlig anders, als ich es aus meinem Nebenfachstudium in Betriebswirtschaft kannte", fügt Georgia Shaw hinzu. In den Kursmaterialien finden sich immer Wechsel zwischen Theorie und Fallbeispielen, bei denen der Student aufgefordert wird, das Modell in seine eigene bekannte unternehmerische Praxis kritisch umzusetzen.

Prof. Dr. Ludger Opgenhoff, Marketing-Tutor für OU Business MBA-Kurse, sieht einen weiteren Grund für die hohe Zufriedenheit der deutschen Studierenden: "Die meisten meiner Studenten sind berufstätig, zwischen Ende 20 und 40 Jahre, hoch diszipliniert und motiviert und genießen die Freiheit, sich ihre Studienatmosphäre selber zu gestalten. Viele wollen völlig unabhängig im Selbststudium lernen und das wird ihnen erlaubt". Abhängig vom Lerntyp können sie völlig auf sich allein gestellt lernen oder die Lerngruppen und Tutorien zur Vertiefung nutzen. Studenten dürfen ihr eigenes Lerntempo ortsunabhängig bestimmen. Das ist für Berufstätige mit viel Reisetätigkeit enorm wichtig. Darüber hinaus können sie auch in ganz Europa an Tutorien teilnehmen, wenn sie unterwegs sind.

Auch Arne-Steffen Dehler fand die freie Studiensituation an der OU besser als bei seinem Präsenzstudium. Als einen großen Vorteil empfand er, dass an der britischen Hochschule weder die Lerninhalte noch die Prüfungen vom Professor abhängig sind. "An deutschen Unis ist die Qualität eines Seminars entscheidend von der fachlichen Güte und der Persönlichkeit des Professors bestimmt". An der OU dagegen werden die Lehrwerke, wie Bücher, CDs, Videos, Online-Übungen oder gar Podcasts mit einem Management-Guru von einer Gruppe von Professoren, Fachleuten aus der beruflichen Praxis und Medienexperten zentral für das Selbststudium didaktisch aufbereitet. Sie unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle und Weiterentwicklung, ebenso die Prüfungen. Allgemein gültige Standards, Qualitätskontrollen - besonders im Umgang mit Studenten - und internationale Akkreditierungen, das vermisst OU-Studentin Hannah Lea an deutschen Hochschulen: "In Sachen Lehrqualität können einige deutsche Unis von den Briten noch viel lernen".

OU Business School, Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel. 089/89 70 90 48, E-Mail: T.Sage@open.ac.uk oder http://www.open.ac.uk/germany

Über die OU Business School:
Die OU Business School ist eine Fakultät der Open University. Als größte britische staatliche Universität mit über 200.000 Studierenden und ermöglicht die Open University akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Gute Englischkenntnisse sind wichtig. Denn an der Fernuniversität wird nur Englisch gesprochen. Alle Hochschulabschlüsse sind in Deutschland und international anerkannt. Die OU Business School gilt als größte Business School in Europa und ist führender Anbieter von MBA-Abschlüssen im Vereinten Königreich. Sie verfügt über die drei internationalen MBA-Akkreditierungs-Gütesiegel EQUIS, AACSB und AMBA und bietet eine große Auswahl an verschiedenen einführenden Studiengängen bis hin zu Master- und Promotionsstudiengängen.

Weitere Informationen: http://www.open.ac.uk/germany http://www.cdc.de
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