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Neue Herausforderungen, neue Strukturen: acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften nun mit Doppelspitze

20.10.2008 - (idw) acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Berlin, 20. Oktober 2008. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften setzt sich für ein innovationsfreundliches Klima in Deutschland ein. Veränderungsbereitschaft zeigt die Akademie auch nach innen: Auf der Festveranstaltung am 21. Oktober präsentiert acatech ihre neue Organisationsstruktur, mit der die Akademie ihre Aufgaben als nationale Akademie noch besser wahrnehmen kann. acatech hat nun eine Doppelspitze: Gemeinsam mit Joachim Milberg vertritt Reinhard Hüttl die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften nach außen. Der Leiter des Deutschen GeoForschungsZentrums in Potsdam (GFZ) wird insbesondere die inhaltliche Arbeit der Akademie stärken. "Die Arbeit wird nun auf mehrere Schultern verteilt. Das erhöht die Leistungsfähigkeit der Akademie. Außerdem spiegelt die neue Struktur das funktionierende Zusammenspiel von Wissenschaft und Wirtschaft," sagte Joachim Milberg. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften wird in den nächsten Jahren noch intensiver an ihrem wissenschaftlichen Profil arbeiten. Reinhard Hüttl hat sich insbesondere die Stärkung dieser Seite der Akademie vorgenommen: "Die wichtigsten Projekte der nächsten Monate sind der Bioökonomierat, die Erarbeitung eines integrierten Energieforschungskonzeptes für Deutschland gemeinsam mit der Leopoldina sowie der Abschluss und die anschließende Begleitung der Umsetzungen der Empfehlungen der Akademiengruppe 'Altern in Deutschland'."

Mit dem Aufstieg zur nationalen Akademie und mit der neuen Rolle in der Innovationsberatung der Bundesregierung wachsen die Herausforderungen. Die Änderungen in der Organisationsstruktur sind eine Reaktion darauf. Sie verstärken die Handlungsfähigkeit und beschleunigen die Entscheidungsprozesse der Akademie.

Joachim Milberg ist Aufsichtsratsvorsitzender der BMW-AG und war Professor für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften an der Technischen Universität München. Der Leibniz-Preisträger führt acatech seit der Gründung als Konvent 2002 als Präsident. Reinhard Hüttl ist Wissenschaftlicher Vorstand und Sprecher des Vorstandes am Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam und hat eine Professur für Bodenschutz und Rekultivierung an der BTU Cottbus inne. Dem langjährigen Vorstandsmitglied und Vizepräsidenten der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften wurde am 10. Oktober das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen.

Die Vizepräsidenten der Akademie sind Prof. Dr. Henning Kagermann, Sprecher des Vorstands der SAP AG und Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath, Universitätsprofessor für Technologiemanagement und Arbeitswissenschaft an der Universität Stuttgart und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).
Als Mitglieder des Präsidiums leiten die Akademie:

Prof. Dr. Rolf Emmermann, ehemaliger Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam (GFZ)
Prof. Dr. Utz-Hellmuth Felcht, Managing Director der One Equity Partners Europe GmbH und Aufsichtsratsvorsitzender der Süd-Chemie AG
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier, Universitätsprofessor für Rechnerintegrierte Produktion am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn
Prof. Dr.-Ing. Bernd Hillemeier, Universitätsprofessor für Baustoffe und Baustoffprüfung und Leiter des Instituts für Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin
Prof. em. Dr. Hartwig Höcker, Emeritierter Universitätsprofessor für Textilchemie und Makromolekulare Chemie an der RWTH Aachen
Prof. Dr.-Ing. Fritz Klocke, Universitätsprofessor für Technologie der Fertigungsverfahren am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen
Prof. em. Dr.-Ing. Reiner Kopp, Emeritierter Universitätsprofessor für Umformtechnik an der RWTH Aachen
Dr.-Ing. E. h. Bernd Pischetsrieder, Berater der Volkswagen AG
Prof. Dr.-Ing. Günter Pritschow, ehemaliger Leiter des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen an der Universität Stuttgart
Prof. Dr. Ortwin Renn, Universitätsprofessor für Soziologie an der Universität Stuttgart, Leiter der Abteilung Technik- und Umweltsoziologie

Veränderungen gibt es indes nicht nur an der Spitze der Akademie: Die beiden Säulen der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften sind die Mitglieder, organisiert in der Mitgliederversammlung und die Senatoren, repräsentiert im Senat. Aus Senat und Mitgliederversammlung gehen die nunmehr 14 Mitglieder des Vorstandes hervor.


Der Senat erhält mit dem Senatsausschuss ein Gremium, das die Arbeit der Senatoren -Persönlichkeiten aus Unternehmen, Verbänden und den großen Wissenschaftsorganisationen - bündelt und so die Effektivität des Senats erhöht.
Weitere Informationen: http://www.acatech.de - Informationen zu acatech
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