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Universität Jena hält Studierendenzahl auf hohem Niveau

20.10.2008 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Fast 21.000 Studierende an der Universität Jena / Höchste Zahl an Erstsemestern und westdeutschen Studienanfängern Jena (20.10.08) "Die Studierendenzahlen an der Friedrich-Schiller-Universität bleiben auch in diesem Semester auf dem hohen Niveau des Vorjahres", sagt PD Dr. Eva Schmitt-Rodermund. "Und dies trotz der demographischen Situation", ergänzt die Studien-Dezernentin der Jenaer Universität aus Anlass der zum heutigen Vorlesungsbeginn (20.10.) herausgegebenen vorläufigen Studierendenstatistik.

20.890 Studierende sind im Wintersemester 2008/09 bis jetzt an der Friedrich-Schiller-Universität immatrikuliert. Davon sind rd. 58 Prozent weiblich, 5 Prozent stammen aus dem Ausland - Daten, die den Vorjahreszahlen entsprechen. Mit 4.613 Erstsemestern gibt es im aktuellen Wintersemester aber die höchste Anzahl in der Geschichte der Universität. Auffallend ist auch die Zunahme des Anteils der Studienanfänger aus den alten Bundesländern: fast 17 Prozent von ihnen stammen aus dem Westen - etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. "Dies zeigt, dass der Weg, den wir beschreiten, richtig ist und weiterverfolgt werden muss", interpretiert Schmitt-Rodermund diese Zahlen mit Blick auf die Initiative "Studentenparadies Jena" und die neuen Marketingaktivitäten der Universität. "Aber auch das 450. Universitäts-Jubiläum und die Auszeichnung Jenas als Stadt der Wissenschaft 2008 haben überregional eine besondere Sichtbarkeit geschaffen", ist sich die Studien-Dezernentin sicher. Hinzu komme, dass die neuen Abschlüsse Bachelor und Master gut angenommen werden. "Diese Veränderung macht zwar einen Vergleich mit den Studierendenstatistiken der Vorjahre schwierig. Wir sind aber zufrieden mit der Bewerberzahl für die neuen Abschlüsse, da das Interesse ebenso hoch ist wie an den Diplom-Angeboten", sagt Schmitt-Rodermund.

Bei der Wahl des Fachs setzen die Erstsemester besonders auf die Angebote der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, die insgesamt stark nachgefragt ist und nunmehr etwa ebenso viele Erstsemester hat wie die Philosophische Fakultät. Mit rd. 430 wählten besonders viele Studienanfänger die Soziologie. Ursachen dafür sind das exzellente Abschneiden des Fachs im aktuellen CHE-Ranking, der große und aktive Sonderforschungsbereich (Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch) sowie die eigenen intensiven Werbemaßnahmen. Auch die Erziehungswissenschaft gehört in diesem Wintersemester zu den besonders nachgefragten Fächern, ebenso wie etwa die Anglistik, Kunstgeschichte oder - für die Experten besonders bemerkenswert - Biologie. In den übrigen Naturwissenschaften liegen die Anfängerzahlen wie in den meisten anderen Fächern etwa auf Vorjahresniveau.

"Bei der gegenwärtigen demographischen Situation können wir mit dem starken Interesse an der Friedrich-Schiller-Universität sehr zufrieden sein und werden alles tun, damit die Studenten hier weiterhin eine exzellente Ausbildung erhalten und sich wohl fühlen", sagt Schmitt-Rodermund. "Die hohe Qualität von Lehre, Forschung und das studentenfreundliche Umfeld scheinen sich herumzusprechen", zeigt sich die Studien-Dezernentin für die Zukunft optimistisch.
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