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Ökonominnennetzwerk "efas" beschäftigt sich auf seiner Jahrestagung mit der Familienpolitik

22.10.2008 - (idw) Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Das Thema Familienpolitik steht im Mittelpunkt der 6. Jahrestagung des Ökonominnen-Netzwerkes economics, feminism and science (efas) an der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW). Im Rahmen der Veranstaltung wird zum ersten Mal der efas-Nachwuchsförderpreis für exzellente wirtschaftswissenschaftliche Abschlussarbeiten verliehen. Er ist mit 500 Euro dotiert. Die Preisträgerin wird unmittelbar davor bekannt gegeben. Die Jahrestagung findet am Donnerstag und Freitag, 20. und 21. November 2008, in Berlin statt. Die efas-Jahrestagung wird eröffnet mit Beiträgen, die den aktuellen familienpolitischen Reformbedarf zum Thema machen. Dabei werden exemplarisch Arbeitszeitmodelle in Deutschland und Tschechien verglichen und Probleme analysiert, die aus der Voll- bzw. Teilzeitarbeit oder Nichterwerbstätigkeit von Müttern entstanden sind. Zudem wird der Einfluss der Steuersysteme in Deutschland und Österreich und die Verteilung von Betreuungsarbeit unter gleichstellungspolitischer Perspektive diskutiert sowie zu guter Letzt der Frage nachgegangen, wie familienfreundlich die Berufe Wirtschaftsprüfer/-in und Steuerberater/-in sind. Hochaktuell sind die Untersuchungen zu den Doppelkarrieren von Akademiker/-innen, der Familien- und Berufsorganisation der sogenannten Dual Career Couples und der Passfähigkeit von Unternehmens- und Familienpolitik.

Im Rahmen eines sogenannten Forschungsforums präsentieren Wissenschaftlerinnen auf der Tagung außerdem aktuelle oder abgeschlossene Forschungsprojekte. Angekündigt wurden die Ergebnisse aus dem Projekt "Balancierung von Wissenschaft und Elternschaft" - dabei geht es um die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und Familie - sowie Erkenntnisse aus einer quantitativen Studie zu genderspezifischem Mobilitätsverhalten und schließlich ein neues Projekt zur Lohndiskriminierung im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes.

Zu der efas-Jahrestagung werden Wissenschaftlerinnen aus Hochschulen und Forschungsinstituten sowie Vertreterinnen aus Politik und Praxis erwartet. efas ist ein im Jahr 2000 gegründetes Netzwerk, das auf den Informationsaustausch an der Schnittstelle von Lehre, Forschung und Praxis zielt und dabei Nachwuchswissenschaftlerinnen einbezieht und unterstützt. Zu diesem Zweck wird in Erinnerung an die 2007 verstorbene FHTW-Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Angela Fiedler zum ersten Mal der efas-Nachwuchsförderpreis für exzellente wirtschaftswissenschaftliche Abschlussarbeiten mit Genderaspekt ausgelobt. Er ist mit 500 Euro dotiert.
Weitere Informationen: http://temporaer.fhtw-berlin.de/efas/
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