Röntgenkongress Wiesbaden08.05.2003 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
Mehr als 5000 Radiologen treffen sich vom 28. bis 31. Mai 2003 in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen.
radiologische Methoden sollen Patienten bei einer steigenden Zahl von Erkrankungen in der Zukunft invasive diagnostische Eingriffe und Operationen ersparen: der virtuelle Blick ins Körperinnere mit Computer- und Magnetresonanztomographie kann beispielsweise frühe Veränderungen an den Herzkranzgefäßen und Wucherungen im Darm enthüllen. Inzwischen sind Studien angelaufen, bei denen die Röntgenärzte überprüfen, ob auch Lungentumoren mit modernen bildgebenden Verfahren früher diagnostiziert und mit minimal-invasiven Verfahren wie der Radiofrequenzablation behandelt werden können. In Deutschland bislang nur selten eingesetzt wird die minimal-invasive Myom-Embolisation zur Therapie gutartiger Tumore der Gebärmutter (Myome), die betroffenen Frauen eine Operation und die Entfernung der Gebärmutter erspart. Bei Osteoporose oder Knochenmetastasen können mikro-invasive Verfahren wie die Vertebroplastie eingebrochene Wirbelkörper stützen und Schmerzen lindern. Das breite Spektrum der diagnostischen und interventionellen Radiologie steht im Mittelpunkt des 84. Deutschen Röntgenkongresses, der vom 28. bis 31. Mai 2003 in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen stattfindet. Erwartet werden rund 5000 Wissenschaftler und Ärzte. Die Schwerpunkte der Tagung stehen auch im Mittelpunkt einer Pressekonferenz. Pressekonferenz Deutscher Röntgenkongress 2003 27. Mai 2003 * 11.00 Uhr Saal 1a, Ebene I * Rhein-Main-Hallen * Wiesbaden Eingang über "Atrium", Rheinstr. 20PROGRAMM DER PRESSEKONFERENZ Qualitätssicherung in der Radiologie durch Qualitätskontrolle und Fortbildung Prof. Dr. med. Barbara Krug Institut und Poliklinik für Radiologische Diagnostik, Universität Köln und Prof. Dr. med. Claus Claussen Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft Abt. für Radiologische Diagnostik, Universität Tübingen Trends 2003: Was ist neu, was ist wichtig in der Radiologie? Radiologische Methoden ersparen invasive Eingriffe in Diagnostik und Therapie Prof. Dr. med. Martin Heller Kongresspräsident Klinik für Diagnostische Radiologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Osteoporose: Früher und besser diagnostizieren Vertebroplastie: Eingebrochene Wirbel stützen Prof. Dr. med. Dieter Felsenberg Röntgendiagnostik, Zentrum für Muskel- und Knochenforschung Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Berlin und PD Dr. med. Johannes Hierholzer Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH Akadem. Lehrkrankenhaus der Charité der Humboldt-Universität zu Berlin, Potsdam
Neue Optionen bei Lungentumoren: Virtuelle Diagnostik und minimal-invasive Therapie PD Dr. med. Jürgen Biederer Klinik für Diagnostische Radiologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Kinderradiologie: Strategien zur Dosisreduktion Prof. Dr. med. Gerhard Alzen Abteilung Kinderradiologie, Zentrum für Radiologie, Klinikum der Universität Gießen
Während des Kongresses steht Ihnen eine Pressestelle (Büro 3, 1. Stock., Tel: 0611/144-203) zur Verfügung. Pressekontakt: Barbara Ritzert Pressestelle Röntgenkongress ProScientia GmbH Andechser Weg 17 * 82343 Pöcking Tel.: 08157-9397-0 * Fax: 08157/9397-97 ritzert@proscientia.de
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