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PSF-Forum diskutiert "Wege zur Work-Life-Balance in Dienstleistungsunternehmen"31.10.2008 - (idw) Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Bereits zum siebten Mal befasst sich am Freitag, 14. November 2008, das PSF-Forum an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt mit aktuellen Fragen rund um so genannte Professional Service Firms - also Unternehmen, die komplexe Dienstleistungen für andere Firmen erbringen. Das diesjährige PSF-Forum steht unter dem Motto "Geld oder Leben - Wege zur Work-Life-Balance in wissensintensiven Dienstleistungsunternehmen". Organisiert wird die Veranstaltung, die sich auch an die interessierte Öffentlichkeit richtet, vom Lehrstuhl für Organisation und Personal (Prof. Dr. Max Ringlstetter).
Die Teilnahme ist kostenlos, die Veranstalter bitten jedoch um Anmeldung an tilo.polster@kuei.de. Das Forum beginnt um 9 Uhr im Raum 201 (Neubau) der Wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt (Auf der Schanz 49).
Den thematischen Rahmen des PSF-Forums bildet das vom Bundesministerium für Forschung und Bildung unterstützte Projekt "Innovative Konzepte der Personal- und Organisationsentwicklung in Beratungsorganisationen (IPOB)", an dem der Lehrstuhl für Organisation und Personal beteiligt ist. Die Forscher gehen dabei unter anderem der Frage nach, wie sich in der Beratungsbranche mit ihren extremen Arbeitszeiten ein Gleichgewicht von Privat- und Berufsleben herstellen lässt. Ein Hintergrund für solche Untersuchungen besteht in der rückläufigen Attraktivität des Berufs "Unternehmensberater" für Hochschulabsolventen, was die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter erschwert. Zudem verzeichnet die Branche eine hohe Fluktuationsrate. Für Frauen sind Unternehmensberatungen mit diesen Rahmenbedingungen als Arbeitgeber oft unattraktiv bzw. passen nicht zu Entwürfen der eigenen Familienplanung, so dass den Firmen viele potentielle Mitarbeiterinnen vorenthalten bleiben.
Für das Forum haben sich hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Praxis angekündigt. Als Praxisvertreter werden Mariella Röhm-Kottmann (Partnerin bei KPMG), Dr. Felix Schuler (Principal bei The Boston Consulting Group), Corinna Zeller (Partnerin bei Accenture) und Benita von Kettler, die in Kooperation mit der Hertie-Stiftung Audits zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchführt, erwartet. Von wissenschaftlicher Seite wird Prof. Dr. Stephan Kaiser, Wissenschaftliche Hochschule Lahr, eine kritische Reflexion der Thematik vornehmen.
Weitere Informationen zum PSF-Forum unter http://www.professional-service-firm.net, Informationen zum Forschungsprojekt unter http://www.consulting-innovation.de.
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