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FH Flensburg nimmt mit neuen Schiffsführungssimulatoren volle Fahrt auf

31.10.2008 - (idw) Fachhochschule Flensburg

An der Fachhocschule Flensburg sind heute offiziell vier neue Radar- und Brückensimulatoren für die nautische Ausbildung in Betrieb genommen worden. Flensburg. Mit einem kräftigen Druck auf den roten Knopf des Schiff-Typhons hat am Mittag Schleswig-Holsteins Wissenschaftsstaatsekretär Jost de Jager vier neue Brücken- und Radarsimulatoren für die nautische Ausbildung an der Fachhochschule Flensburg offiziell in Betrieb genommen. Die Kosten des Projektes: rund 800.000 EUR . Zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung nahmen an der Feierstunde auf dem Flensburger Campus teil.

"Mit dieser Technik verfügt die FH Flensburg für die maritime Ausbildung über die modernste Simulationstechnik, die zurzeit in Deutschland auf diesem Gebiet angeboten wird", so Staatssekretär de Jager.
Dies sei aber nur möglich gewesen, weil öffentliche und private Geldgeber so gut zusammengearbeitet hätten.
In einem weiteren Ausbauschritt werde gegenüber der Flensburger Campushalle ein neues Gebäude mit einer Fläche von 1.200 m² entstehen, das für die maritime Ausbildung der Fachhochschule und der Fachschule für Seefahrt genutzt werden soll. Das Land plane außerdem, hier künftig auch die Lotsenausbildung für den Nord-Ostsee-Kanal zu konzentrieren, so Wissenschaftsstaatsekretär Jost de Jager.

Der Rektor der Fachhochschule Flensburg, Prof. Dr. Peter Boy, erinnerte in diesem Zusammenhang an die lange Tradition der maritimen Ausbildung in Flensburg. Er dankte den anwesenden Vertretern aus Politik und Wirtschaft, die sich intensiv für einen Ausbau der maritimen Ausbildung in Flensburg eingesetzt hätten.

Im Anschluss an die Eröffnung konnten sich die Gäste von der Leistungsfähigkeit der neuen Brücken - und Radarsimulatoren überzeugen und selber einmal am Ruder eines großen Containerschiffes stehen. Mehr als 50 vernetzte Computer realisieren hochkomplexe Szenarien auf den Weltmeeren. Zahlreiche Schiffstypen wie beispielsweise Bulk Carrier, Öl- und Gastanker oder Kreuzfahrtschiffe können auf 270° und 120° Leinwände projiziert werden. Aber auch Flugzeuge können in den Simulationsbetrieb mit eingespielt werden.
Weitere Informationen: http://www.fh-flensburg.de
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